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bestanden: die unbesiegte Veudse, die kriegerische HaltungOesterreichs und Englands . Da heißt es uuu:
„Die öffentliche Meinung wirft sich auf die Eroberungen,sie hält den Frieden nur für gesichert, wenu die Ver-bündeten gedemütigt werden und die Republik hinter derRheingrenze geschützt steht." — „Die Idee der Eroberungvermischt sich gänzlich mit der Idee der Revolution, unddie Aufrichtung der republikanischen Verfassung verknüpftsich mit dem Erwerb der natürlichen Grenzen; es gilt fürein Diplom des Patriotismus (brsvst, 6s xmtriorisnis),sich für die Rheingrenze auszusprechen." - „Wie vieleAussprüche müßte man eitieren," sagt Chuquet einigeZeilen weiter, „die bei den Discussionen über diesenGegenstand gethau worden, z. B. den von Merlin: „„Umsich für die Uebel und die Unkosten des ungerechtesten allerKriege zu entschädigen und um einem neuen Krieg vor-zubeugen, darf und muß die Republik kraft des Rechtesder Eroberung, d. h. durch die Friedensschlüsse die ihrpassenden Gebiete erwerben, ohne deren Einwohner zu be-fragen""— den Ausspruch von Eschasseriaux: „„Mandarf nicht Erobern nennen, was man thut, um sich dieMittel der Verteidigung zu verschaffen-, was Sitten undInstitutionen anbelangt, mit denen wird man nach dervon Regierung und dem Gesetz gegebenen Weisung fertigwerden,"" — vder den Ausspruch von Portiez: „„DerWille der Völker ist gegeben durch ihr Interesse, und ihrInteresse besteht darin, mit der Republik vereinigt zuwerden;"" — den Ausspruch von Carnot: „„Sie, dieMitglieder des Konvents, sind es unseren Armeen schuldig,Frankreich den glorreichen Preis ihres Blutes zu cr-
^1 Notabene Merlin <von Touai) war zugleich der gelehrtesteJurist dieser Epoche.