eoiniuuiii imxeQ8Ä Lg-silsas sxoucierunt. Von baseler Ver-legern treten zu ihnen noch hinzu Cratander, Bebel, Jfingrjuer, Brylingcr,Westheimer, Herwagen, Episcopius, Schott, Furter, Platter und Lasius.Panzer, obwohl er seit Erscheinen seiner Annalen vielfach ergänzt undverbessert ist, führt vou 1501 bis 1536 28 baseler Firmen an, welchewährend dieser Periode 1121 Werke gedruckt haben, und zwar 124 da-von auf Kosten und Gefahr buchhändlerischer Gesellschaften, 862 aufGefahr eines einzelnen Verlegers, 126 ohne Angabe des Jahres unddes Druckers und nur 9 mit Namen des Druckers ohne Jahreszahl.Jedenfalls ergibt sich aus diesen Zahlen ein wenigstens annähernd rich-tiges Bild von der Ausdehnung dieses Gcsellschaftsverhältnisscs unterden damaligen Verlegern. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denndie Ausgabe von sieben Folianten innerhalb eines einzigen Jahres würdeselbst die Kräfte der größten damaligen Buchdruckerei überstiegen habenund iu demselben Maße das Risiko für einen einzelnen Verleger zu großgewesen sein. Daher die Teilung der Kosten und der Gefahr! Abergerade diese gemeinschaftlichen Unternehmungen trugen nicht wenig dazubei, den Ruhm Basels als Mittelpunkt der Drucker- und Verlagsthätig-keit zu befestigen und zu erhöhen.
„Es gibt", schreibt Erasmus 1523 über Froben an Polidorus Ver-gilius, „ciue dreifache Art der Herstellung des Drucks. Bisweilen unter-nimmt Froben das ganze Geschäft auf eigene Gefahr. Dies thut er zuZeiten bei kleinern Werken, bei welchen das Risiko weniger gefährlichist. Bisweilen besorgt er das Geschäft auf fremde Gefahr und bedingtsich für seine Mühewaltung nur eine Vergütung aus. Bisweilen aberwird das Geschäft auf gemeinsame Gefahr der Gesellschaft unternommen.Schon bei dem Vertrag über die Mühewaltung bietet Franz Birckmann aus Köln eine überaus billige Bezahlung an. Jetzt wird in Frankfurt darüber verhandelt, ob das Geschäft auf die ausschließliche Gefahr vonFranz oder auf die gemeinschaftliche Gefahr der Gesellschafter übernom-men werden soll. Sobald Froben von der Messe zurückgekehrt sein wird,will ich Dir schreiben, was geschehen ist. Ich hoffe, daß sich die Sachenach Deinen Wünschen gestalten möge. Wenn Du einen Geschäftsfreundgewinnen kannst, welcher 50 Exemplare nähme, so würde ich das übrigeleicht mit Froben abmachen können." „Aus dem Ambrosius", schreibtErasmus am 30. April 1524 weiter an den Bischof von Lineoln, „wird