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Aldus verehrt seitens der deutschen Humanisten.
^Sechstes
EraSmus: „()uicigm Vonstiis oliin ^Vläo Uanutio eommentarioZgra-eeos in I'nrioiclem <zt Lovlioeleill eclsriz varanti clixit: Lave,,->v!> lioo k^cias, ns vAibiiri istis »Huti clomi mg.neant et nau-ciol-<Z8 in Itali^m vöntilsvt." Dieser engherzige Geselle hatte aller-dings Recht, denn die deutschen Humanisten und Studenten zogen fortanimmer weniger über die Alpen , um an der bisherigen alleinigen Quelleder Bildung zu schöpfen. Wenn sie aber mit geringern Kosten und ingrößerer Zahl in der Heimat dieselben Ziele erreichen konnten, so vcr-dankten sie eine so bedeutende Erleichterung vorzugsweise dein uneigen-nützigen Aldus. Mit gutem Recht wmde er also auch einer der an-gesehensten und populärsten Männer unter den deutschen Humanisten.Zie suchten seine Freundschaft, knüpften geschäftlich mit ihm an, fragtenihn um Rat und wurden nicht müde, ihm ihre Bewunderung in meistbombastischen Wendungen auszusprechcn. Sie verherrlichten das Zeit-alter, in welchem diese Ausgaben erschienen, waren stolz darauf, sie 'mbesitzen, priesen den Meister bewundernd als die Leuchte des Jahrhundertsund dankten ihm voller Hochachtung für ihre Fortschritte in den Wissen-schaften, da diese ihnen nur durch ihn und seine Ausgaben ermöglichtworden seien. Konrad Celtis hatte bereits im Jahre 1498 mit AldnsBriefe gewechselt nnd ant 3. Oktober 1498 von ihm eine Einleitung indas Studium der griechischen Sprache geschenkt erhalten, welche er zurgrößern Verbreitung derselben benutzen sollte. Zwei Jahre später feierteCeltis und der mit ihm in Wien lebende Humanist Vinzenz Longinnsdcit gelehrten Drucker in Versen. Aldus dankte in einem an beide ge-richteten Briefe vom 9. Juli 1501 und schenkte jedein von ihnen einExemplar seines Virgil, seines Horaz und seiner lateinischen Gram-matik. „Wenn Ihr glaubt", fährt er fort, „daß man bei Euch Ab-satz für meine Berlagsartikcl finden kann, so setzt mich gefälligst davonin Kenntnis. Ich werde Euch dann die Zahl der Exemplare einsenden,welche Ihr ' mir angeben werdet." Zwei Monate später, am 3. Sep-tember 15M, sandte Aldus das erste Blatt seiner damals beabsichtigten,aber später niebt ausgeführten Polyglotten-Bibel an EcltiS und batihn mn Mitteilung griechischer Handschriften, sowie um die Schlußvcrseder Ovidischeu Fasten, weigerte sich aber Celtis' Loblied auf KaiserMaximilian zu drucken, da er die Gefahr nicht laufen könne, den vonihm besiegten Böhmen und Ungarn zn mißfallen, von deren Gelehrten