Quellennachweise und Anmerkungen.
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«s) Abbild, im Archiv für die zeichnenden Künste. 11,138; Woltma nn, Hol-bein. I, 402.
50) Abbild. Butsch a. a. O. I, 61.
->>) Abbild. Butsch a. a. O. I, 93; Silvestre a. a. O. 1246. 1274.
52) Abbild. Butsch a. a. O. I, 63. Das Signet Hiervnymus Frobens: das-selbe Emblem an einem Baume mit Kugelschnüren, Putten zc. bei Lempertz ,Bl. VII.
ss) Augsburg . Joh. Miller, um 1514: schwarze Tafel mit Monogramm. —Erhart Ratdolt: nackter Mann, in der Rechten zwei Schlangen haltend, auf derScham ein roter Stern. — Sympert Ruf: Herkules und Cerberus. — HeinrichSteyner: weibliche Figur auf einem Delphin stehend, ein Banner als Segel aus-gespannt. Eine ähnliche Figur mit der Devise: ^uäaoes tortuva ^juvat, war dasEmblem des Erzherzogs Karl , Sohnes des Kaisers Ferdinand. — G. Willer, 1560bis nach 1592: eine Cypresse mit Früchten und dem Spruchbande: Ilorioi' erit Kuio<M0yue porao.
Basel. Joh. Bergmann von Olpe , 1494—1499: von einem Löwen gehaltenerSchild mit einer Lilie über sechs Bergspitzen, dazu: Aitiil sius causa,. — Joh.Bebel, s. S. 248. — Andr. Cratander: die Glücksgöttin ans der rollenden Kugel. —B. Curio, s. S. 248. - Nikol. Episcopius, 1664, und Eusebius Episcopius, 1560—1580: eine Hand hält einen Bischofsstab, auf dem ein Kranich steht. — Joh. Faber,1527 in Basel, um 1S35 in Freiburg im Breisgau: der vom Schwert durchhauenegordische Knoten.
Sigmund Feyerabend gehört zu denjenigen Verlegern, von welchen die zahl-reichsten Signete bekannt sind. Sein Symbol war die Fama, welche er von JostAmman, Tob. Stimmer, Virgil Solis, Melchior Lorch u. a. immer aufs neue(unter andern auch als Brunnenfigur) mit und ohn« seine Devise: 8i ouxis ut>eelslzi'i stet tua iaiua, lovo xsrviAÜss uadsas voulos ar>irQura<ius sa^aceni,komponieren ließ und für seine verschiedenen Vergesellschaftungen in Frankfurt undBasel mit den Symbolen seiner Genossen kombinierte. So für die Firma Feyer-abend und Johann Ovorinus (Herbst) in Basel mit Arion auf dem Delphin; fürF. und Simon Hütter in Frankfurt mit Amphitrite; für F., Weigand Hau und GeorgRab mit Hahn uud Rabe (als in die Firma W. Hanen Erben eingetreten warenerschienen zwei anstatt eines Hahns); für F., Heinr. Tack und Pet. Fischer wurdenFama, Fides nnd Labor um die Weltkugel gereiht und mit dem Distichon ver-sehen: 8eciu!us instar axuiv si sis Käsi^ue xrodatus, Lxss dons, ^uoä super Kiiioaetusr-t notus sris. Amman ist der Verfertiger der Mehrzahl dieser Zeichnungen.
Froben in Basel, s. S. 248. — Michael Furter , um 1509: Monogrammtafelvon gekröntem Löwen und Bären gehalten, in Umrahmung von gotischem Blatt-werk; ferner zwei Schilde, der eine mit dem Monogramm, der andere mit demBaselstab, an einem Baum befestigt und von Drachen gehalten. — Thom. Guarinus:1571: eine Palme. — Joh. Herwagen, 1529—1563 (vorher in Straßburg ): eineSäule mit dreifacher Merkursherme. — Balth. Lasius und Thom. Platter, 16. Jahr-hundert: das Signet Rob. Winters (s. unten) im Gegensinne kopiert. — H. Petri,s. S. 248. — Paul Queck: eine Doppelherme. — Joh. Tschabler, gen. Wattin-schnee: zwei Putten befestigen den Schild mit Monogramm an einen Baum, Motto: