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Quellennachweise und Anmerkungen.
Ourum pktisotik tran^o. — Konmd Waldkirch, nm 1585: ein Weib mit derLampe, Motto: Imoerua xs6idu8 inei8 verdum tuuni. — Mich. Wensler, 1470—1491, in Macon 14!V: zwei schwarze Schilde an einem Ast hängend, links vierschräge Wellenlinien zwischen zwei Sternen, rechts Richtscheit. — Barthvl. Westheiner:aus dem W wächst eine Feder, um die sich ein Aal windet. — Rob. Winter, um1538: Minerva mit Schild und Lanze zwischen Ölgebüscheu. — Th. Wolfs, s. S. 21?.Bern . Math. Bienenvater, s. S. 218.
Frankfurt a. M. Nik. Basse (Bassäus), 1596: Fortuna auf dem Rade. -Joh. Bringer, 1613: Altar mit brennendem Herzen. — Christ. Egenolph, 1533—1555:wie das vorhergehende,vielleicht vonH.S. Beham gezeichnet (vergl. Marburg ). —Feyerabend und seine Genossen s. unter Basel . — Pet. Fischer, ungefähr 1582—1591:Saturn ans einem geflügelten Hirsch mit dem Motto: Rss s^s pruüevter sto. —Nik. Hoffmann: Ganymed auf dem Adler, In veo Isstrmäum. - Matth. Merian:1593—1650: ein Storch, Beischrift: lüionnia Hlsriani, Umschrift: I'iews LovtsutaInoratur. — Joh. Saur, vor 1600: Feyerabends Fama und Devise (weil für ihndruckend). — Joh. Theob. Schönwetter, Verleger, 1601—1603: Jupiter auf demAdler, in Drucken von Matthäus Becker und Wolfg. Richter. — Andreas Wcchel,1535—1573 in Paris etabliert, dann als Hugcnot ausgewandert und Ins in dieneunziger Jahre in Frankfurt thätig: der Caduccus mit zwei Füllhörnern, darüberder Pegasus; dasselbe Signet führen Wechels Erben in Frankfurt und Hanau um1597 und später. — Joh. Wolfs, um 1565: Noahs Opfer.
Genf war vornehmlich Zufluchtsort protestantischer Drucker aus Frankreich ;so setzten dort ihre Thätigkeit fort Konrad Bade, 1546—1561: die Zeit, welche dieWahrheit aus einer Felsenkluft hervorzieht; Jean Crespin , 1550—1571: ein Anker,um den sich eine Schlange windet; Rob. und Heiur. Estiennc, 1525—1559: unter einemFruchtbaum, von welchem abgebrochene Äste fallen, steht ein Mann in antikisieren-der Tracht mit dem Spruch: Xo!i altura ss,xsrs; Jean Le Prcux, 1561—1587:die Druckerei des Josse Bade mit Benutzung der Aufschrift: ?rsluiri txxoZraxln-oum und der Umschrift: Huie^riiil -»Zss Lspisutsr st, rsgxivs üiisin zu einemWortspiel, indem nach Stellung der Wörter t^xoZraxliivura auch auf üuern be-zogen werden kann; Eustache Vignon , 1571—1591: Anker und Schlange. Dochkommt schon 1479—1509 ein Franzose Loys Crüse, genannt Garbin oder Guerbin,vor, welcher zuerst eine schwarze Tafel mit den Buchstaben I^O8, dann ein demDruckerzeichen der Lenoirs in Paris ähnliches führt: einen von zwei Mohrinnengehaltenen Schild mit Mohrenkopf und drei Jakobsmuscheln. — Einen Schild mitdrei Jakobsmuscheln nnd Monogramm hat Wygand Köln in Genf , 1523—1535.
Ha genau. Thomas Anshelm, 1517—1526 (früher in Tübingen und Pforz-heim ) : Tafel mit Monogramm, ferner dieselbe von zwei Putten gehalten mit einemSpruchbande, auf welchem das Wort Jesus in griechischer und hebräischer Schrift,eine Koinposition H. Baldung Grüns. — Peter Brubach, 1533—1536: Schild mitJanuskopf. — Amandns Farcallius, Colmar nnd Hagenau 1523—1526: zweiPutten halten einen das Monogramm umgebenden Blumenkranz oder ein an denSchild befestigtes Gewinde. — Heinrich Gran , der erste Drucker in Hagenau, 1489—1527, vorwiegend von Johann Rynmann in Augsburg beschäftigt: kleiner schwarzerSchild mit den Initialen und Fusts Zeichen. — Joh. Setzer (Secerius), 1519—1535: