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Quellennachweise und Anmerkungen.
Stettin. Joach. Rhete, 1603: Pelikan .
Straßburg . Lconh. nnd LukaS Alcmtsce, 1514—1516: von zwei Greifen ge-haltener Monogrammschild, dahinter ein Bauin; sie waren als Buchhändler in Wien etabliert. — Joh. Albert, 1532—1536: Schild mit I nnd zwei Sternen, von Adamnnd Eva unter dem Baum der Erkenntnis gehalten; auch ohne Adam und Eva,die Schlange hält den Schild an einem Bande. — Mathias Apiarius (Bienen-vater), 1533—1536: einen Honigbaum ersteigender Bar, am Boden eine aufge-schlagene Bibel, der Druck wie Waben gebildet, an denen Bienen naschen. — RenatusBeck, um 1513: Wildpark, iumitteu eine Tafel mit einem wilden Manne, der denMonogrammschild an einen Baum befestigt, wahrscheinlich eine Komposition vonJoh. Wechtling. — Ant. Bertram, 1584—1619: zwei verbundene Hände mit einerSonnenblumenstaude. — Wolfgang Cephalaeus (Köphel)1514: ein Buckelstcin, zwei mitdem Leib nach oben gerichtete und sich umschlingende Schlangen, auf denen dieTavbe des heil. Geistes; auch. ein übereckgestellter bossierter Steinwürfel mit derUmschrift vmviuin loiiAs toi-tissiros vii-tus sto. — Jakob Cammerlander, 1534—1548: Fortuna mit verbundenen Angen, einen Schild mit fünf Sternen haltend. —Sam. Emmel, 1561—1567: bärtiger Mann mit Bogen und Pfeilen und Spruch-band: Looxns vitas nasss L!Iii'istu8. — Blasius Fabriciüs, 1549: ein römischerKrieger hält einen Schild mit den Buchstaben L?L, Umschrift: ?istas st almasoisutia ns,8t«> sst rasa et elixsuZ rnsus. — Martin Flach, 1475—1522: wilderMann nnd wildes Welk halten einen Schild mit dem Monogramm. — MartinFlach ^uo., 1501: eine Frau in bürgerlicher Tracht hält eine Fahne mit den Ini-tialen, vor ihr der Schild M. Flachs des Ältern. — Hans Gruninger , 1483—1529:schwarze Tafel mii den Initialen in einem Kreise, daraus emporwachsend ein Kreuzmit der Lilie. Auch dieselbe Hausmarke in einem offenen Buche, welches ein Adlerhält, Spruchband: Lsllvws ^odaiiiis8. — Mathias Hupfuff, 1499—1520: Schildmit Monogramm. — Bernhard Jobin , um 1589: eine Jmperatorcnbüste. — Jac.Jucundus, 1531—1557: ein geigender Schwan mit dem Hexameter: Älusas vostersmor Auloeggue -tnts owiiia Nusas als Umschrift. — Joh. Knobloch, 1504—1528:die Wahrheit aus einer Kluft emporsteigend, Umschriften: H^HSüI^, — Verum.ynuiit Iktedris äsliwit Aiu, emsrgii stv.; auch ein Schild mit drei Knoblauchpflanzen und den Initialen. — Crato Mhlius (Kraft Myller), 1537—1549: einLöwe, der eine Säule auf der Schulter trägt, hält einen Schild mit Simson. Auchmit der Devise: Unstibus nanü tsiAo «eü torti psotors uotus. — Joh. Pryßoder Preys, 1483—1527: Schild mit Monogramm, anch letzteres ohne Schild. —Wcndclin Rihel, 1535—1555: die Sophrosync als geflügeltes Weib mit Winkelmaß und Zaumwerk, Monogramm und Grabscheit im Schilde. Dessen Erben, sowie Josias Rihel, 1562—4612, und Theodosius Rihel, 1566—1595, wenden dasselbe Symbol in neuen Kompositionen an. — Martin Schott, 1490—1498: einKohlkopf zwischen den Initialen. — Joh. Schott, 1500—1536: eine schwarze Tafelmit. den Initialen, das ^l durch einen Querbalken als lateinisches Kreuz gebildet;auch die Initialen in einem Kreise, aus welchem ein päpstliches Kreuz aufsteigt. —Joh. Schott, um 1593: Schild mit steigendem Löwen. — Math. Schürer, 1506—1521: Wappenschild mit einer Garbe (vergl. Schlettstadt ), dazu: Vivs,t Uaxi. ;ferner Schild mit dem Reichsadler am Kreuzesstamm von zwei Löwen gehalten. —