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London zurück. In dem letzten Liquidationstermin derBörse war in dem XaMr llool: so viel zu thun, daß dieNächte durchgearbeitet wurde mit Zuziehung von Hilfs-arbeitern, die man exorbitant bezahlte. Briefe nach Paris zu schreiben fehlte die Zeit. Es wurde nur mit dem Tele-phon korrespondiert. Die führenden Makler kassieren injeder Liquidation Beträge von 40 000 Pfnnd Sterling fürCourtage ein. Alle anderen Papiere sind in den Hinter-grund verschwunden.
IV.
Wie wird das enden? So lautet die Frage, diejeder bei der Lektüre dieser Schilderung aufwerfen wird.Die Autwort ist so einfach nicht. Ohne Zweifel kommteinmal der Tag, an dem es heißen wird: den letzten beißendie Hunde. Aber waun wird er kommen? Welche werdendie letzten sein?
Die Beantwortung dieser Frage geht uns hier nichtsan. Die neue Periode der Spekulation, die Art ihrer Ent-stehung, ihres Verlaufs und die Wahrscheinlichkeitsberechnungihrer Zukunft find höchst interessant; man muß sie recht-zeitig inS Ange fassen, weil sie eine kulturhistorisch mar-kierende Erinnerung zurücklassen werden. Aber dies allesverschwindet an Wichtigkeit neben dem substantiellen Inhalt,welcher der Spekulation die Nahrung giebt und von ihrneuen Nahruugsstoff znrückerhälr.
Es handelt sich hier neben allein Spiel und allenSpielern um eine bedeutsame Bereicherung des Weltver-mögens und um ein neu entfaltetes Stück Kulturwelt.
Zunächst hat man gefragt: was mag denn an Goldim ganzen zu holen sein? Ein deutscher Beamter ist raschweltberühmt geworden, weil er die zuverlässigsten Anhalts-