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1 (1898) Studien und Meditationen aus 35 Jahren
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Vergeblich waren alle Anstrengungen Napoleons, Ruß-land an seiner Seite festzuhalten. Das; man ihm die Handeiner russische» Großfürstin verweigerte, zwang ihn, dieösterreichische Erzherzogin zn wählen. Daß es schließlichwieder znm Krieg kam, war mindestens ebenso sehr Alexandersals Napoleons Wille. Sie hatten einst geglaubt, die Weltzwischen sich teilen zu können, es sei Raum genug für beideda. So hatte einst Napoleon zu Alexander gesprochen.Das war der Irrtum. Der Geist der Eroberungen, ein-mal entfesselt, mnßte Zusammenstöße herbeiführen, so weitman auch die Zielpunkte auseinanderlegte.

Hier sei der Schlußsatz dieser Betrachtung wörtlichangeführt:

Wenn das System der beiderseitigen Eroberungen,welches Napoleon dem Kaiser Alexander suggerierte, demsranzösischen Kaiser durch die Umstände aufgenötigt wurde,so haben die Resultate es nichts destoweniger verurteilt.Eine mehr normale Zukunft und eine fruchtbarere, scheintsich heute den Geschicken der beiden Völker zu bieten, wieder Parallelismus und die Begegnung der Sympathien siemit einander verbunden haben. Indem sie sich zu einerPolitik der Weisheit und kluger Festigkeit vereinigt haben,können sie die Unabhängigkeit des Kontinents sicher stellen,nachdem sie vergeblich gesucht haben, sich in dessen Herr-schaft zu teilen, und es scheint diesen beiden Polen Europas vorbehalten, einen moderierenden Einfluß auf dasselbe aus-zuüben, dessen verschiedene Elemente in einem gerechtenGleichgewicht zu erhalten oder es wieder in ein solches zuversetzen."

Man sieht, von Revanche ist hier nicht die Rede bisauf ein Wörtchen, bei dem man allerdings sagen könnte:in eg>uäg, vsllknuro.. Was bedeutet: rexlg-esr tss stsinkiitsclivsrs ckans v.Q ^ust« sHuilidrs? Zur Vervollständigung