als die Herstellung etwa von Druckkattunen. In der Thatfinden sich Löhne von 2 bis 3 sh. wöchentlich 1 .
Nach den Blaubüchern war Kartoffel und Hafermehl diefast ausschliefsliche Nahrung der Hausweber. Ein im Blau-buch mitgeteiltes Haushaltungsbudget 2 eines Mannes in ver-hältnismäfsig besserer Lage, weil er seinen eignen Webstuhlbesitzt, zeigt für eine Familie von 4 Personen wöchentlich nurSonntags ein halbes Pfund Fleisch, im übrigen Minderernährung.Man wird an die von Rechenberg und Schlieben für dieHandweber in der Amtshauptmannschaft Zittau festgestelltenVerhältnisse erinnert 3 . In der That mag das Ergebnis Rechen-bergs in gleicher Weise für die Weberbevölkerung Nord-Eng-lands gegolten haben, dafs vielfach für die Eltern überhauptnichts übrig geblieben wäre, wenn die Kinder so viel zu essenerhalten hätten, als für Erzielung eines gesunden Geschlechtesdie Physiologie zu fordern habe. Schwanken Gang, hohl-wangiges Aussehen nennen damalige Beobachter bezeichnendfür den englischen Arbeiter überhaupt 4 . Die durchschnitt-liche Arbeitszeit betrug 14 bis 16 Stunden, die Kinder be-
1 Committee on Manufactures 10065, 11750; Comm. on Handloom-weavers von 1835, 1130—1159 bezieht sich auf Leinenweber.
2 Committee on Handloomweavers von 1834, 7256: „Theweaverssubsist on the coarsest food: oatmeal, water porridge, onion porridge,potatoes. The parents may drink weak tea and very little sugar init, and eat dry bread. But even of the coarsest food they have nosufficiency." Vergl. ferner: loc. cit. 1834, 7643—7657; ferner die Aus-sage von Bichard Oastier a. a. 0. 1834, 3736—3754, ähnlich Committeeon Manufactures 11747.
3 Vergl. Zeitschr. des kgl. säehs. Stat. Bureaus Jahrg. 31 undv. Rechenberg, die Ernährung der Handweber in der Amtshauptmann-schaft Zittau. "Leipzig 1890.
4 Vgl. Hermann Schulze, Nationalökonomische Bilder aus Eng-lands Volksleben. Jena 1853 gegen Schlufs.