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Der Grossbetrieb : ein wirtschaftlicher und socialer Fortschritt ; eine Studie auf dem Gebiete der Baumwollindustrie / von Gerhart von Schulze-Gaevernitz
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58
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industriellen Fortschritts gehört. Der ältere Houldsworth giebtvor dem Kommittee on Manufactures 5363 folgende, hierfürinteressante Statistik.

Kaufkraft dieses

Wochenleistung Ar- Löhne pro Woche Reinverdienstes

des Spinners

beitszeit

Abzug für

Reinverdienst

in Pf.

in Pf.

Nr. Pf. Garn

St.

Gesamtlöhne

Gehülfen

d. Spinners

Weizenm.

Fleisch.

1804

180

12

7480

60 sh.

27 sh. 6 d.

32 sh. 6 d.

117

62V2

200

9

67 sh. 1

6 d.

31 sh.

36 sh. 6 d.

124

73

1814

180

18

74

72 sh.

27 sh. 6 d.

44 sh. 6 d.

175

67

200

13V2

90 sh.

30 sh

60 sh.

239

90

1833

180

22V2

69

54 sh. ;

8 d.

21 sh.

33 sh. 8 d.

210

67

200

19

65 sh. t

5 d.

22 sh. 6 d.

42 sh. 9 d. 2

267

85 1

Die hier genannten hohen Garnnummern wurden damalsauf dem Festlande Europas noch kaum gesponnen, weil manden dazu erforderlichen gelernten Arbeiter nicht besafs. Siewurden aufser in England allein von dem indischen Hand-spinner gefertigt, dessen Geschicklichkeit bisher das StaunenEuropas gewesen war. Diese feinsten indischen Musline hiefsengewobener Wind"; sie waren aufserordentlich kostbar, dennGarnnummern bis 240 waren bei ihnen keine Seltenheit. Aberwenn die indische Spinnerin jener feinsten, bisher im Abend-lande unerreichten Garne wöchentlich etwa 9 d. erhielt, derenglische Spinner also 40 bis 50 mal so viel verdiente, so ver-nichtete der letztere doch damals jenen uralten Kunstfleifs,welcher paradox genug an teurer Arbeit zu Grundeging, einer Arbeit, die, wie die Tabelle S. 57 zeigt, etwa vier-mal so teuer war als in England 3 .

1 Preise berechnet nach den Rechnungen des Greenwich Kranken-hauses zu Manchester.

2 Diese Löhne sind für die feinen Nummern gültig; der Durch-scbnittsverdienst der Mulespinner in Manchester betrug damals 27 sh.Ure, Cotton Manufacture II 444.

3 Vgl. Ure, Cotton Manufacture I S. 45. Vgl. auch das beiRoscher I § 40 citierte:la main d'oeuvre est chere en Russie".