industriellen Fortschritts gehört. Der ältere Houldsworth giebtvor dem Kommittee on Manufactures 5363 folgende, hierfürinteressante Statistik.
Kaufkraft dieses
Wochenleistung Ar- Löhne pro Woche Reinverdienstes
des Spinners
beitszeit
Abzug für
Reinverdienst
in Pf.
in Pf.
Nr. Pf. Garn
St.
Gesamtlöhne
Gehülfen
d. Spinners
Weizenm.
Fleisch.
1804
180
12
74—80
60 sh.
27 sh. 6 d.
32 sh. 6 d.
117
62V2
—
200
9
—
67 sh. 1
6 d.
31 sh.
36 sh. 6 d.
124
73
1814
180
18
74
72 sh.
27 sh. 6 d.
44 sh. 6 d.
175
67
—
200
13V2
—
90 sh.
30 sh
60 sh.
239
90
1833
180
22V2
69
54 sh. ;
8 d.
21 sh.
33 sh. 8 d.
210
67
—
200
19
65 sh. t
5 d.
22 sh. 6 d.
42 sh. 9 d. 2
267
85 1
Die hier genannten hohen Garnnummern wurden damalsauf dem Festlande Europas noch kaum gesponnen, weil manden dazu erforderlichen gelernten Arbeiter nicht besafs. Siewurden aufser in England allein von dem indischen Hand-spinner gefertigt, dessen Geschicklichkeit bisher das StaunenEuropas gewesen war. Diese feinsten indischen Musline hiefsen„gewobener Wind"; sie waren aufserordentlich kostbar, dennGarnnummern bis 240 waren bei ihnen keine Seltenheit. Aberwenn die indische Spinnerin jener feinsten, bisher im Abend-lande unerreichten Garne wöchentlich etwa 9 d. erhielt, derenglische Spinner also 40 bis 50 mal so viel verdiente, so ver-nichtete der letztere doch damals jenen uralten Kunstfleifs,welcher — paradox genug — an teurer Arbeit zu Grundeging, einer Arbeit, die, wie die Tabelle S. 57 zeigt, etwa vier-mal so teuer war als in England 3 .
1 Preise berechnet nach den Rechnungen des Greenwich Kranken-hauses zu Manchester.
2 Diese Löhne sind für die feinen Nummern gültig; der Durch-scbnittsverdienst der Mulespinner in Manchester betrug damals 27 sh.Ure, Cotton Manufacture II 444.
3 Vgl. Ure, Cotton Manufacture I S. 45. Vgl. auch das beiRoscher I § 40 citierte: „la main d'oeuvre est chere en Russie".