Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
231
Einzelbild herunterladen
 

231

britischen Nation willen da sind, zugleich finden, dal's sieum ihrer selbst willen da sind; wie Parlamente ganzselbstverständlich in ihrem Schlendrian hinfahren, in Gemein-plätzen, deren Geleise achsentief ausgefahren sind, aus denennur Kraft und Einsicht ein Parlament oder ein Gefährt her-ausheben kann; wie in Parlamenten, reformierten oder nicht-refonnierten, sich zufällig ein solcher starker Mann, ein ur-sprünglicher, klar blickender und tapferer Mann finden kannoder auch nicht, wie im letztern Fall Parlamente finden, dafsdie Geleise bis an die Achse gehen und das Fahren sehr mühsamgeworden ist. Was Parlamente in dieser Angelegenheit ge-than haben müfsten, was sie jetzt noch thun wollen, könnenoder nicht können, würde eine lange Untersuchung erfordern,in welche wir in diesem Augenblick nicht einzugehen brau-chen. Was sie gethan haben, ist unglücklicherweise klargenug. Bisher hat uns diekollektive Weisheit der Nation"diese nationalste aller Fragen, so gut wie gar nicht ge-fördert.

Und doch ist es eine Frage, welche nicht der kollektivenThorheit der Nation überlassen bleiben kann. In oder aufserdem Parlamente mufs Unkenntnis und Vernachlässigung dieserFrage aufhören und ein wirklicher Einblick genommen wer-den. Wie unsagbar nützlich wäre ein ehrliches Verständnisder oberen Klassen der Gesellschaft für das, was die unterenmeinen, eine klare Auslegung des Gedankens, welcher diesewilden, des Ausdrucks unfähigen Seelen quält, die mit un-artikuliertem Aufruhr wie stumme Geschöpfe kämpfen undnicht zu sagen vermögen, was in ihnen gärt. Etwas meinensie gewifs, und dabei im Grunde ihres verwirrten Herzensetwas wahres; denn auch ihre Herzen hat der Himmel ge-schaffen; ihm ist es klar, was sie meinen, uns noch nicht.Völlige Klarheit darüber wäre gleichbedeutend mit der Hei-