an die Carlylesche Ausdrucks weise sagt, „die buntscheckigenFeudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vor-gesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderesBand zwischen Mensch und Mensch übrig gelassen, als dasnackte Interesse, die gefühllose bare Zahlung. — — Sie hatalle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachtetenThätigkeiten ihres heiligen Scheins entkleidet. Sie hat denArzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann derWissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt."Die von ihr gebrachte Freiheit bedeute, wie Carlyle wörtlichgesagt hatte, nichts als „Freiheit der Ausbeutung"; sie hatdem Arbeiter nicht genützt, sondern geschadet.
Auch die Kritik der Wirkungen dieses Systems bewegtsich in der genannten Schrift, welche den Keim der späterensocialdemokratischen Litteratur enthält , auf dem Boden derCarlyleschen Gedanken. Einerseits hat es grofses vollbrachtin der Unterjochung der Naturkräfte und hat dadurch dieProduktionsfähigkeit in einer Weise gesteigert, welche frühe-ren Jahrhunderten ungeahnt war. Dagegen kommen dieseäufseren Erfolge, welche unser Zeitalter errungen hat, nie-mandem zu gute; Carlyle hatte es mit dem Könige Midas der Fabel verglichen, der durch seine Berührung alles inGold verwandelte, aber trotz seines Reichtums Hungers starb.In ganz ähnlicher Weise machen die Verfasser des „Kommu-nistischen Manifestes" auf jene Krankheiten der heutigenGesellschaft, welche man Handelskrisen nennt, aufmerksam.Wäre früher nicht als. Widersinn erschienen, fragen sie, dieseHungersnot, dieser allgemeine Vernichtungskrieg deswegen,weil zu viel Industrie, zu viel Handel, zu viel Lebensmittelda sind?
Die Rückführung des heutigen Gesellschaftssystems auf
den Individualismus und die Kritik seiner Wirkungen, der
-6*