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bettenden Klassen vertritt, in den Hintergrund rückt. DieVertreter der revolutionären Richtung also stehen im Gegen-satz zu den Fabiern und den Socialdemokraten. Sie tadelndas Bestreben der ersteren, aus dem Bestehenden herausden socialistischen Zustand zu entwickeln, sowie die Betei-ligung der letzteren an den politischen Wahlen und Gemeinde-angelegenheiten. Ebenso wenden sie sich gegen die Gewerk-vereine, nicht etwa, wie John Burns und seine Anhängernur gegen die heute von dem parlamentarischen Gewerk-vereinsausschufs eingeschlagene Politik. Während John Burnsvielmehr der Verbündung der ungelernten Londoner Arbeiter(der Gasarbeiter, Hafenarbeiter u. s. w.) die wichtigstenDienste geleistet hat, erklärt der revolutionäre SocialismusGewerkvereine als schlechthin zwecklos. „Das allgemeineResultat ist, dafs die Gewerkvereine heute nicht an Stärkezunehmen. Auf der anderen Seite wächst die Zahl derjenigenTagelöhner gewaltig, welche zu allen Arten von Beschäf-tigungen durch die Not des Lebens getrieben, keine Gewerk-vereini er werden können. Der unbeschränkte Wettbewerbunter diesen wirkt auf die organisierten Arbeiter zurück undist ein unübersteigliches Hindernis für die Erlangung von tliat-sächlichen Vorteilen seitens der Gewerkvereine" L Der Nutzenvon Arbeitseinstellungen bestehe lediglich in Erweckung undVerbreitung des Klassenhasses.
Der anarchistische Socialismus bekämpft alle Bestrebungen,welche dazu dienen könnten, das dem Untergange geweihteSystem zu erhalten und den endlichen Zusammenbruch hinaus-zuschieben. „Sie bauen Stützen für ein in sich morschesGebäude". Er bekämpft die Ansicht der Fabier und der