so oft, wie unter der Skala, sich verändert, wären aber imgrofsen und ganzen doch den Preisen des Eisens gefolgt. Nunscheint es aber sehr zweifelhaft, ob im Interesse des Arbeitersein durch Mittelglieder hindurchgehendes Schwanken nichteinem jähen und unvermittelten vorzuziehen ist. Wenigstensist dies die Ansicht der englischen Arbeiter, welche, wie z. B.in dem Eisenbergbau, verlangten, dafs selbst die kleinstenPreisschwankungen auf die Löhne von Einflufs sein sollten.
In zweiter Linie aber scheint überhaupt der Widerwilleder englischen Arbeiter gegen das Schwanken der Löhne inweiten Kreisen geschwunden zu sein. Ist doch in dieser Hin-sicht der Baumwollenarbeiter, welcher auf das genaueste denGewinn der Unternehmer berechnet und danach seine Forde-rungen richtet, in keiner Weise anders als der unter derSkala arbeitende gestellt. Vielmehr scheinen gleichbleibendeLöhne nur dort möglich, wo in gewissem Sinne Monopolpreisevorhanden sind, z. B. im Buchdruckergewerbe, im englischenSchiffsbau etc. Dort, wo der Arbeiter gezwungen ist, denVerlust der Industrie sei es durch Lohnherabsetzung, sei eshäufiger noch durch Entlassung zu teilen, hat er es auch gelernt,an dem Gewinn seinen Teil zu erlangen; Voraussetzung hierfürist genaue Kenntnis des augenblicklichen Standes seines Ge-werbes. So hörte ich von englischen Arbeitern wiederholtaussprechen, dafs sie sich an den guten Jahren schadlos haltenmüfsten, um sich und ihre Vereine für die schlechten zustärken. Mill und Thornton erblicken hierin den Beginn einerGewinnbeteiligung der Arbeiter.
Hierzu kommt, dafs, wie Giffen feststellt, die englischeIndustrie in wachsendem Mafse mit Darlehns- und Aktien-kapital betrieben wird. Hier ist es nun besonders nötig, wennanders das Kapital sich nicht zurückziehen soll, durch Erduldenvon Lohnreduktionen ein gewisses Minimum des Gewinnes