tistiker Robert Giften zahlenmäfsig dargelegt 1 . Es sei hierkurz auf die wichtigsten Punkte hingewiesen. Die Löhne desgewerblichen Arbeiters sind seit den dreifsiger Jahren durch-schnittlich um 50 bis 100% gestiegen 2 ; selbst die Löhnedes ländlichen Tagelöhners sind gestiegen und zwar, entgegen-gesetzt der Rieardoschen Lehre, wonach die Grundrente dieLöhne aufsaugt, auf Kosten der Grundrente. Insbesondereweist Giften darauf hin, dafS auch die in den letzten beidenJahrzehnten eingetretene Verteuerung des Goldes, welche die
1 The Progress of the Working Classes by Robert Giften. London,G. Bell and Sons, 1884.
2 Giften fübrt folgende Beispiele unter andern an:
Gewerbe
Ort
Wochen-löhne vor50 Jahren
Wochen-löhne 1884
Zu-nahmein °/o
Schreiner . . .
24 sh. — d.
34 sh. — d.
42
Schreiner . . .
14
26 - — -
85
Bergleute . . .
Straffordshire. . .
2 - 8 -
4 - — -
50
Musterweber . .
Huddersfielder
Tuchfabrikation
16 -
25 - — -
55
Mechan. Spinner
-
25 - 6 -
30 - — -
20
Weber
-
12 - — -
26 - — -
115
Weber
desgl. Bradford . .
8 - 3 -
20 - 6 -
150
Spinner (unorwaclis.)
-
4 - 5 -
11 - 6 -
160
Nach dem Bericht, welchen Herr George Lord, der "Vorsitzende derHandelskammer zu Manchester , Mai 1883 der „Commission on TradeDepression" (Appendix to the first Report S. 99) einreichte, sind in derBaumwollenindustrie von Lancashire die Löhne in folgenden Prozent-
sätzen innerhalb von 33 Jahren (1850—1883) gestiegen:
Baumwollenspinner und -weber, mittlere Qualität 74,72 °/o,
feine Qualität 16,27 -
und -weber zu Bolton, feine Qualität. . . 35,16 -
Nr. 150weft 37,00 -
Bleicher 50,00 -
Kalikodrucker '. . . . 50,00 -