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Preise der meisten Gegenstände des Verbrauchs gedrückthabe, auf die Löhne ohne Einflufs geblieben ist 1 . Dagegensind die Preise fast aller Lebensbedürfnisse des Arbeiters be-deutend herabgegangen, sodafs er mit derselben Geldsummeweit mehr kaufen kann als früher, während er zugleich übermehr Mittel verfügt. Vor allem ist das Getreide, welchesnoch immer das Hauptnahrungsmittel des Arbeiters bildet,seit Aufhebung der Schutzzölle, wenn auch nicht unmittelbardarauf, sondern eigentlich erst seit 1862, billiger geworden.So war der Durchschnittspreis des Weizens in den Jahren1837—1846 58 sh. 7 d., in den Jahren 1874—1884 48 sh. 9 d.Daneben sind, was für den Arbeiter gleich wichtig ist, dieGetreidepreise stetiger geworden; eigentliche Teuerungspreisesind kaum mehr möglich. Dasselbe gilt von den meistenandern Verbrauchsgegenständen des Arbeiters, während alleinFleisch eine unbedeutende Steigerung erfahren hat — eineSteigerung, die um so weniger in das Gewicht fällt, als sieden Hauptverbrauchsgegenstand des Arbeiters, Speck und ge-räuchertes Schweinefleisch, kaum betrifft.
Aus der Erhöhung der Löhne und der Verbilligving derNahrungsmittel läfst sich auf eine Verbesserung der Lebens-haltung des Albeiters schliefsen. Dieselbe ergiebt aberauch unmittelbar die Statistik, auf welche Giffen hinweist.Der Durchschnittsverbrauch der wichtigsten Nahrungs- undGenufsmittel pro Kopf der Bevölkerung hat sich ungeheuergehoben; dies zeigt sich am deutlichsten bei denjenigenGegenständen, welche im Inlande nicht hergestellt werden,bei denen also einfach die Importziffern zur Vergleichungherbeigezogen werden können. Der Verbrauch von Thee und