Fünftes Kapitol. Das Wesen d. handwerksmäfs. Organisat. d. Gewerbes. 83
Gewerbezweige
300 bis1250 Mk.
1250 bis3300 Mk.
3300 bis5400 Mk.
5400 bis
12 000 Mk.
über
12 000 Mk.
1. Fleischer.
7.8
38.4
30.6
18.9
4.2
2. Bäcker.
9.3
58.6
22.9
8.7
0.5
3. Konditoren.
27.0
48.1
11.5
11.7
1.9
4. Kürschner.
30.3
49.2
10.7
4.9
4.9
5. Schlosser.
32.0
61.2
5.3
1.4
—
6. Buchbinder.
37.4
45.6
8.8
4.1
4.1
7. Klempner.
38.5
51.4
5.5
28
1.8
8. Glaser.
42.6
53.7
2.2
1.5
—
9. Sattler, Wagen-bauer etc.
46.8
43.4
4.9
3.5
1.4
10. Uhrmacher.
47.3
41.7
8.2
2.7
—
11. Tischler.
49.0
43.3
5.7
1.7
0.5
12. Drechsler.
52.7
40.0
1.8
1.8
3.7
13. Böttcher.
54.2
40.7
3.4
1.7
—
14. Bürstenmacher..
68.0
28.0
4.0
—
- *
15. Schneider.
84.4
13.2
1.5
0.6
0.3
16. Hausschlächter .
85.6
14.4
—
—
—
17. Schuhmacher ...
86.0
12.8
0.8
0.2
0.1
Aber auch in kleineren Städten begegnen wir heutzutage beträcht-lichen Vermögensunterschieden unter den Handwerkern. Es mögenhier zum Belege noch die Ergebnisse der Untersuchungen über dieLage der Eislebener Handwerker Platz finden 1 . Dort warenveranlagt zur Einkommensteuer 1895/96 mit einem Einkommen von420—660 Mk. . . . 7.2 °/o aller Handwerker
660-900
. . . 31.1 - -
-
900—1200
. . . 20.9 - -
-
1200—1500 -
. . . 10.7 - -
-
1500—1800 -
... 8.0 - -
-
1800—2100 -
... 4.3 - -
-
2100—2400
... 4.1 - -
-
2400—2700
... 3.3 - -
-
2700—3000
... 2.5 - -
-
3000—4200 -
... 4.9 - -
-
4200—6000
... 2.1 - -
-
6000—10500 -
. . . 0.8 - -
-
Nun wird man freilich aus solcherart Ziffern noch nicht allzuvielSchlüsse auf die sachliche Basis des eigentlichen Handwerks ziehendürfen, einmal weil die Einkommensverhältnisse heutzutage mehrnoch als früher von allerhand aufserberuflichen Momenten beein-flufst sein können, und dann, weil man nie weifs, ob man es über-haupt noch mit Handwerkern oder längst schon mit kapitalistischen
1 U. IX, 348/49.
6 *