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1 (1902) Die Genesis des Kapitalismus
Entstehung
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Zehntes Kapitel. Die Kapitalbildung durch Vermögensübertragung. 253

even of the war subsidies and in return for the ready-money payments theymade the king they were allowed to take not only the legal custom of 40 /a sack, but any additional impost they might be able to extort from the ex-tremities of the other wool merchants (63). Auch in der Münzverwaltunglösen sie die Italiener ab: S. 64 ff.

Frankreich . Material in dem genannten Werke Pitons. Auch unsereFreunde De Bonis warenfermiers de dimes et revenues ecclesiastiques.1. c. pag. XXVII. Vgl. pag. XVI. Davidsohn, Forsch. 3, XVIII (Übersicht),r Belgien. Wir begegnen den Crepin aus Arras, den Peruzzi aus Florenz

presque toujours en compte ouvert avec Gand et Bruges. Vander-kindere, 232.

Deutschland. Danzig und Worms (seit 13. Jahrhundert), Nürnberg seit1360 u. a. Städte verpachten ihre Einkünfte. Neumann, Gesell, des Wuch.,538 f.; während des 14. Jahrhunderts begegnen wir häufig Italienern alsPächtern der fürstlichen Gefälle in Mitteldeutschland ; ib., 377. Vgl. auchA. von Kostanecki, Der öffentl. Kredit im Mittelalter (1889) S. 32 f. undneuerdings die reiche Sammlung einschlägiger Daten wieder bei Schulte 1,328 f.Italiener an deutschen Zöllen.

Im 14. Jahrhundert verpfändet Erzbischof Wilhelm von Köln das Gut-amt bei dem Bierbrauen an Joh. Hirzelin um 4450 Goldschilde; an denselbendie ihm zustehenden Mühlen- und Thorgefälle in der Stadt um 9000 Gold-schilde, Clir. d. St. 14, CXXVI.

Über Verpfändungen von Zöllen etc. an Juden O. Stobbe, Die Judenin Deutschland während des M.A. 1866. S. 116 f. Häufig begegnen wirden Hausgenossen als Pächtern der Münze. 1296 verpachtet BischofKonrad von Lichtenberg die Strafsburger Münze auf vier Jahre an siebenBürger. Str. U.B. 2. D. 201 f. Mitte des 13. Jahrh. verpfändet der Erz-bischof von Mainz seine Münze für ein Darlehn an die Münzer auf zweiJahre. Kirchhoff, Die ältesten Weistümer der Stadt Erfurt S. 168. Auchdie Regensburger Münze ist häufig verpfändet. Muffat, Beiträge zurGeschichte des bayrischen Münzwesens, in den Abhandlungen der Kgl. bayr.Akad. d. Wiss. III. Klasse. Bd. IX. Abt. I. S. 217 ff. Im Laufe des 14.und 15. Jahrh. hatten vielfach die Regalbeamten und Münzer die bestenGruben und Hütten an sich gebracht, sie verlangten, teilweise schlecht be-zahlt, von Gewerken und Arbeitern Grubenanteile und Geschenke. K. Stern-berg, Umrifs einer Geschichte der böhmischen Bergwerke 2 (1838), 184.Weitere Verpfändungen von Bergwerken und Hütten:

K. Wenzel II. verordnete 1305 in seinem Testament, der siebente Teildes Einkommens vom Bergwerk Kuttonberg sollte wöchentlich zur Ab-zahlung seiner Schulden seinen Gläubigern gegeben werden und Königp Rudolf bezahlte auch von den Unterlassenen Schulden der verstorbenen

Könige wöchentlich aus dem Einkommen von Kuttenberg 1000 Mk. Silber.Hag ec, Böhmische Chronik; deutsch 1697, 492; cit. bei Gmelin, Bey trägezur Geschichte des teutschen Bergbaus (1783', 82.

1429 verschrieb K. Sigmund dem Rat und den Bürgern der Stadt Egerdas Pflegamt bei dem Dorfe Wefs im Bechiner Kreise mit allen Bergwerkenob und unter der Erde gegen ein Darlehn von 300 Schock böhmische Groschenpfandweise. Gmelin, 94. (1 Schock böhm. Gr. damals etwa = 1920 Mk.heut. Währung.)

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