Zehntes Kapitel. Die Genesis der kapitalistischen Stadt. 227
Bis um die Mitte des Jahrhunderts hatte der Adel seine Paläste in derCity, am Strand u. s. w. gehabt; von da ab beginnt er sie in die Vorstädtezu verlegen. Der Fortsetzer des Miege, Mr. Bolton, giebt uns ein an-schauliches Bild von diesem Umgestaltungsprozefs, den die Stadt London umdie Mitte des 18. Jahrhunderts erfährt. „The Nobilty and chief among theGentry are at this time much better accomodated in fine Squares or Streats,where they breathe a good Air and have Houses built after the modern way.“Er führt dann eine grofse Anzahl solcher Neubauten namentlich auf und wirempfangen auch aus seiner Schilderung durchaus den Eindruck, dafs derCharakter des vornehmen London seiner Zeit noch durchaus durch dieNiederlassung des Landadels bestimmt wird. Miege and Bolton: Thepresent state of Great Britain ec. 10. ed. 1745. p. 101. Daneben finden wirdann den Adel in der unmittelbaren Nachbarschaft Londons. Defoe zählt17 Nachbarorte Londons auf, „all crowded and surrounded witli fine housesor rather palaces of the nobilty and gentry of England“. Defoe , Tour. 2,135/36.
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