230 Zweites Buch. Die Neugestaltung des Wirtschaftslebens.
3. Der Qualität nach gehören insbesondere die in die Grofs-stadt einwandernden Personen entweder den obersten Schichten dergelernten Arbeiter oder den völlig ungelernten Arbeitern (Tage-löhner, Mädchen) an; erstere liefern die Klein- und Mittelstädte,letztere das Land.
Die besten Untersuchungen über den Beruf der Eingewandertenvor und nach der Wanderung sind die von H. Llewellyn Smith,Influx of Population in Charles Booth , Life and Labour of thepeople in London 3 (1892), 58 ff. Der genannte Verfasser hat von1000 Einwohnern, deren Hauptmasse nach London ging, früherenund späteren Beruf wie folgt ermittelt (a. a. O. S. 140)
vor der nach derEinwanderung Einwanderung
Tagelöhner.
640
169
Gärtner.
17
52
Beschäftigungen
Eisenbahnarbeiter . . .
5
92
im Freien
19
68
Brauknechte.
5
9
Träger, Laufburschen etc.
9
31
Bediente, Stallknechte etc.
16
75
Gesinde
Hausgesinde.
42
83
Öffentlicher
Polizisten etc.
_
34
Soldaten, Schiffsleute . .
_
108
Dienst
Postbeamte.
Zimmerleute u. a. Holz-
—
3
arbeiter.
38
40
Baugewerbe
9
3
Maler.
36
21
Schuhmacher.
11
12
Schneider.
14
12
andere
Müller.
7
—
„gelernte“
Stellmacher und Schmiede
28
24
gewerbliche
16
13
Arbeiter
Maschinenbauer ....Seifen-, Gas- u. a. chem.
—
9
Fabriken.
—
21
Stadt (VIII. Congres international d’IIygiene et de Demographie. 1894. Comptesrendus etc.: 7, 405). K. Bücher, Die inneren Wanderungen und das Städte-wesen in der ,,Entstehung der Volkswirtschaft“ (1893). S. 286.