Achtundzwanzigstes Kapitel. Das Surrogat.
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fügt, womöglich unter Verwendung des Holzes von Kisten undEmballagen b
Aber wiederum findet die einfache Qualitätsverschlechterungbald ihre Grenze an dem gänzlichen Unbrauchbarwerden der ge-lieferten Gegenstände. Somit wird der Verbilligung durch Qualitäts-veränderung erst eine grofse Perspektive geöffnet, wenn es gelingt,Surrogierung und Qualitätsverschlechterung zu kombinieren, d. h.Stoffe und Formen ausfindig zu machen, die leidlich dieselbenDienste thun wie die früheren, oder sie wenigstens zu thun scheinen,aber doch einen erheblich geringeren Aufwand heischen. Diesesleistet
3. die entwertende Surrogierung, dieses Lieblingskindder modernen Industrie.
a) Surrogierung der Stoffe. Es werden ersetzt:
Gold.durch Talmi, Tomback;
Silber . „ Neusilber, Alfenide, Christofle etc.;
Seide. „ glänzende Mohairwolle, Baumwolle;
Wolle. „ Baumwolle, Shoddy;
edle Hölzer .... „ poliertes Kien-(Föhren -)Holz.
b) Surrogierung der Formen. Es werden ersetzt:genähte Schuhe . . . durch genagelte Schuhe;
geschnittene Lederwaren „ geprefste Lederwaren;
gewebte Muster ... „ gedruckte Muster;
genähte Bücher ... „ genietete Bücher.
Wie aber, so wird man fragen, bedeutet denn dieser ganzeProzefs der Verbilligung durch Qualitätsveränderung auch gleich-zeitig eine Benachteiligung des Handwerks? Sind diesem nichtdieselben Praktiken zugänglich wie der kapitalistischen Unter-nehmung? Im allgemeinen ist auf diese letzte Frage mit nein zuantworten.
HaarfilzLeder.
Elfenbein, Horn, Bernstein
Bofshaare.
Schweinsborsten . . .
„ Seegras;
„ Rofshaare, Kuhschwänze, Fischbein;Piassara u. a.;
getriebene odergeschmiedete Metallwaren ”
gegossene 1
gestanzte > Metallwarengeprefste J
1 U. III, 120.