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2 (1902) Die Theorie der kapitalistischen Entwicklung : mit Register über Band 1 und 2
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484
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484 Drittes Buch. Die Theorie der gewerblichen Konkurrenz.

sammenhange mit dem Preise dieser Maschine selbst. In derThat ist der Kostenaufwand für einen durch eine Kraftmaschinezu erzielenden Nutzeffekt kaum anders zu berechnen, als wennman Kosten für Leib und Seele unserer eisernen Sklaven gemeinsamveranschlagt.

Es handelt sich hier nun um Dinge, die im allgemeinen derWissenschaft bekannt sind und die ich lediglich, um den Konnexder Gesamtdarstellung nicht zu zerreifsen, hier abermals durcheinige Ziffern illustriere. Man weifs nämlich heute längst, dafsjede Vermehrung der Leistungsfähigkeit einer Ma-schine, sei es der Arbeits-, sei es der Werkzeugmaschine, inner-halb der für die Praxis allein in Betracht kommenden Grenzeneinen geringeren Kostenaufwand beansprucht, sodafsalso der Preis der Leistungs-(Kraft-)Einheit im Verhältnis zur Gröfseder Maschine sinkt.

Für Dampfmaschinen hat schon E. Engel erschöpfendeziffernmäfsige Darstellungen dieser Thatsache zu wiederholtenMalen gegeben J . Und auch die neuere Entwicklung der Technikhat an jenen Thatsachen nichts geändert; sie hat eher den Abstandder Preise zu Gunsten der grofsen Maschinen noch vergröfsert.Eine sehr gewissenhafte Berechnung neueren Datums, bei der derKostpreis der Pferdekraft selbst zu ermitteln versucht wird, ist vonC. E. Emmery in New-York angestellt worden. Es ist dabei einlOstündiger Betrieb während 309 Arbeitstagen angenommen undder Preis der Kohle mit 17,50 Mk. pro Tonne veranschlagt, endlichdie Amortisationsdauer der ganzen Anlage auf 30 Jahre angesetzt.

Unter diesen Voraussetzungen kostet die Pferdestärke im Jahrbei einer

5pferdigen Maschine 754,50 Mk.

10

»

470,20

n

20

»

315,50

»

50

n

223,50

»

100

n

»

154,90

n

200

n

n

123,30

»

300

n

115,50

»

500

n

»

110,10

»

3000

»

»

78,10

1 Vgl. die ausführlichen Tabellen bei E. Engel, Das Zeitalter [desDampfes. 2. Aull . 1881. S. 159 ff.