Druckschrift 
3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
Entstehung
Seite
XVIII
Einzelbild herunterladen
 

XVIII

Geleitwort

Reihe: G. Renard et A. Dulac, LKvolution industrielle etagricole depuis cent cinquante ans. 1912 und B. Nogaro etW. 0 u a 1 i d , LEvolution du commerce, du credit et des trans-ports depuis cent cinquante ans. 1914. Die mit Abbildungen ver-sehenen Schriften breiten in anmutiger Form eine Fülle von Stoffvor dem Leser aus, ohne ihn (den Stoff) eigentlich geistig zu verarbeiten.

Engländer zu Verfassern haben folgende Werke: W. Cun-

ningham, An Essay in Western Civilization in its economic aspects.2 Vol. 18981900, eine Überschau aus der Feder des bekanntenHistorikers der englischen Volkswirtschaft, sodann vor allem das be-kannte Buch von John A. Hobson , The Evolution of ModernCapitalism, das 1917 in 2. erheblich vervollkommneter Auflage er-schienen ist und durch seinen Untertitel A Study of MachineProduction gekennzeichnet wird, eine der besten Bearbeitungen desGegenstandes, die, von meinen früheren Arbeiten beeinflußt, manchenBerührungspunkt mit der Darstellung in diesem Bande hat. DasBuch von T. E. Gregory, mit dem viel versprechenden Titel:The Philosophy (!) of Capitalism ist angekündigt, aber zurzeit (1926)noch nicht erschienen.

Von amerikanischen Autoren stammen: Frank L. MacVey,Modern Industrialism. 1910. 2. ed. 1923, eine Sammlung von Leit-artikeln, von einem verständigen Manne geschrieben. FredA. Ogg,Economic Development of Modern Europe. 1917. Auch die Werkevon Th. V eb 1 en, die ich öfters erwähnen werde, gehören hierher.

H. deGibbins, Economic and industrial Progress of the Century(1903) war mir nicht zugänglich.

Aus der italienischen Literatur verdienen Beachtung die großenWerke von Achille Loria , die ich am rechten Orte nennenwerde, sowie das gescheidte Buch von Arturo Labriola , Capi-talismo 1926. Beide Gelehrte folgen den Spuren von Karl Marx .

Eine sachliche Auseinandersetzung mit den genannten Autoren,von denen jeder eine andere Einstellung hat, die nicht die meinigeist, halte ich für zwecklos. Jeder tut, was er kann, und die Geschichtemuß entscheiden, welche Arbeit bleibenden Wert hat.

VI,

Nur über mein Verhältnis zu Karl Marx und seinem Werkewill ich zum Schluß noch ein paar Worte bemerken, was um so not-wendiger ist, als es nach der Veröffentlichung meinesProletarischen