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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
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Fünftes Kapitel: Die innere Wirtschaftspolitik

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Vorschriften, wodurch die Zahl der Betriebe und die Zahlder Hilfskräfte begrenzt war;

ß) die Beseitigung der Monopole, Privilegien und Reglemen-tierungen;

y) die Beseitigung der Beschränkungen des Niederlassungsrechts.

c) Im Gebiete des Handels und Transports schritt man zu

a) der Beseitigung der Stapel-, 'Markt- und Straßenrechte;

ß) der Binnenzollschranken;

y) der Herstellung eines einheitlichen Wirtschaftsgebiets. DiesemZwecke dienten aber vor allem auch die Maßnahmen der Gesetz-gebung und Verwaltung, mittels deren man, wie ich es nannte,

2. die SicherungdeswirtschaftlichenProzessesherbeizuführen sich angelegen sein ließ. Diese bezogen sich nament-lich auf folgende Punkte:

a) die Herstellung der Sicherheit zu Lande und zu Wasser (See-räuberei!) durch eine gute Polizei;

b) die Herstellung der Sicherheit der Rechtsverfolgung durch einezweckmäßige (heißt immer vornehmlich den Bedürfnissen des Kapi-talismus angemessenen) Gestaltung der (Piivat-)Rechtsordnung undRechtspflege, also

a) Einführung eines zweckmäßigen Geschäftsrechts (Handels-,Wechsel-, Gesellschaftsrechts);

ß) Einführung einer rasch arbeitenden Prozeßmaschinerie:Handelsgerichte!

y) Einführung eines Patent-, Muster- und Markenschutzes.

c) Die Herstellung der Sicherheit des Wirtschaftslebens selber durchNeugestaltung des (öffentlichen) Wirtschaftsrechtes. Hier galt es

a) die Schaffung eines rationellen Geldwesens.

Die Grundsätze eines rationellen Geldwesens sind folgende:

1. Vereinheitlichung des Geldwesens für das ganze Staatsgebiet;

2. Loslösung des Geldwesens aus dem fiskalischen Nexus: Herstellungeiner nur dem (kapitalistischen) Wirtschaftsleben dienenden Geldverfassung,die vor allem stabil ist;

3. Gestaltung dieser rationellen Geldverfassung selber durch:

a) Einführung der Goldwährung, das heißt Erklärung des Goldes zumeinzigen Vollgelde;

b) Herstellung eines festen Wertverhältnisses zwischen Geld undMetall (Hylodromie in der Knappschen Sprechweise). Die Mittel hier-für sind: rationelle Prägung (Randprägung! Billige Prägung!); Einführungdes sog. Passiergewichtes, das heißt Aufhebung der Zahlungskraft der-jenigen Münzen, die einen bestimmten Metallwert unterschreiten;