Dreizehntes Kapitel: Die Entstehung des Geldkapitals im allgemeinen 173
Großbritanniens (United Kingdom) Volksvermögen („Property“) be-trug:
1812.
2,7 Milliarden
£
1833 .
3,6
J?
1845 .
4,0
5 >
1865 .
6,0
JJ
1875 .
8,5
>>
1885 .
10,0
J
Vor dem Kriege.
13-15 „
JJ
Also: langsame Vermehrung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts:um etwa 1,5% im Jahresdurchschnitt, raschere Vermehrung seitdem:um etwa 3,3% jährlich.
1886 . 175 Milliarden Mk. (Becker)
1895 . 200 ,, ,, (Schmoller)
1910-1911 . . . 300-320 „ „ (Helfferich).
Das bedeutet für die 25 Jahre von 1886 bis 1910 einen jährlichenZuwachs von durchschnittlich 3—3%%> für die 15 Jahre von 1895bis 1910 von 3—4%.
Einen anderen Entwicklungstypus, den ich zum Vergleich heran-ziehe, stellen naturgemäß die Vereinigten Staaten von Amerika dar.Sie sind ein Land, in dem — dank der Einwanderung — die Be-völkerung bis vor kurzem in einem unnatürlichen Verhältnis gewachsenist: bis zum Ende des 19. Jahrhunderts um 3—4% jährlich. Dem-gemäß ist auch das Volksvermögen rascher gewachsen als in deneuropäischen Ländern, zumal der normale Zuwachs — dank nunwiederum dem größeren Reichtum des Landes — ebenfalls größer istals in Europa. Neuerdings scheint auch in den Vereinigten Staaten das Schrittmaß der Kapitalakkumulation etwas verlangsamt zu seinund sich dem europäischen mehr anzunähem (dank der verringertenZuwachsrate der Bevölkerung, die in den letzten drei Jahrzehnten je2%, 2%, 1,4% betragen hat). Nach den neuesten Feststellungenamerikanischer Forscher hat sich die amerikanische Produktion in denletzten dreißig Jahren um 3%.—4% im Jahre vermehrt. Siehe LionelD. Edie, The Stabilization of business (1923), 237. Damit würde alsodie Reichtumsvermehrung in den Vereinigten Staaten sich derjenigenangenähert haben, die die europäischen Staaten in den letzten Jahr-zehnten vor dem Kriege aufwiesen.