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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
Entstehung
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349
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Dreiundzwanzigstes Kapitel: Die freie Zuschußbevölkerung 349

2. durch den Wegfall des Flachsbaues und seiner Verarbeitung imWinter;

3. durch die vielerorts eingetretene Verringerung der Arbeit inden Forsten.

Die Vermehrung der Sommerarbeit tritt aber auf im Gefolge derFruchtwechsel- und namentlich der Rübenwirtschaft.

Bei dieser ist das Verhältnis der Sommer- zur Winterarbeit wie 2,6 zu 1;und der Bedarf des arbeitsreichsten zum arbeitsärmsten Monats verhältsich gar wie 4 zu 1, gegen 1,6 bzw. 2 zu 1 bei verbesserter Körner- undFruchtwechselwirtschaft ohne Rüben. So ergibt sich denn die entscheidendwichtige Tatsache, daß Saisonarbeit in einer Wirtschaft auf 1000 Morgen istbei Körnerwirtschaft .die Arbeit von 48 Tagen,

Koppelwirtschaft.

63

verbesserter Körnerwirtschaft .

147

Koppelwirtschaft in Kombination

mit Fruchtwechsel.

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615

Fruchtwechselwirtschaft . . .

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1193

Rübenwirtschaft.

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2569

Siehe z. B. die gründliche und lehrreiche Studie von Georg Meyer,Schwankungen in dem Bedarf an Handarbeit in der deutschen Land-wirtschaft usw. 1893.

Nach einer andern Berechnung beschäftigen:

Arten der Betriebe

Gesinde

Sonst. Ständige

Nichtständige

männlich

0/0

weiblich

0/0

männlich

0/0

weiblich

%

männlich

0/0

weiblich

°/o

1. Starker Rübenbau:

a) Großbetrieb.

5,7

6,3

29,3

11,5

15,8

31,4

b) Mittelbetrieb.

19,5

19,7

23,4

7,7

16,5

13,2

2. Starker Futterbau . . .

14,0

12,0

37,7

22,0

10,7

3,6

3. Größte Güter

a) mit Rübenbau ....

5,5

4,5

36,0

20,4

12,6

21,0

b) ohne Rübenbau . . .

8,6

6,9

41,3

22,2

12,0

9,0

Über das Verhältnis der Ständigen zu den Nichtständigen gibt diefolgende Zusammenstellung noch besseren Aufschluß:

Ständige Nichtständige

Starker Rübenbau

a) Großbetrieb.

. . . . 55,4%

44,6%

b) Mittelbetrieb..

. . . . 67,6%

32,4%

Starker Futterbau. . . .

. . . . 83,0%

17,0%

Größte Güter:

a) mit Rübenbau . . . .

. . - . 68,0%

32,0%

b) ohne Rübenbau . . .

. . . . 79,0%

21,0%