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Zweiter Abschnitt: Die Arbeitskräfte
Werkslehrlinge in einigen größeren Fortbildungsschulen festgestellt wurden.Danach waren in der Metallindustrie beschäftigt:
Ort
in der Fabrik
im Handwerk
. . 4000
2600
. . 437
527
. . 998
750
. . 698
466
Duisburg.
. . 790
361
. . 815
1975
Abhandlungen und Berichte für technisches Schulwesen 3, 27.
Zufälligkeiten sind auch bei diesen Ziffern nicht ausgeschlossen, dochdrücken sie wohl richtig die Zunahmetendenz der Fabriklehrlinge aus.
In der Gegenwart hat sich der Anteil der Großbetriebe an der Lehrlings-ausbildung noch mehr gehoben. In dem Verein deutscher Maschinenbau-anstalten kamen nach der Zusammenstellung Rechs auf je 100 Arbeiter in
Betrieben
von 1—50 Beschäftigten
31,5 Lehrlinge
3 3
„ 51-100
33
23,1
33
„ 101-250
33
22,4
33
„ 251-500
33
18,2
33
über 500
33
10,6
3 )
„ 3000
33
8,6
Immerhin bildet auch jetzt noch der Kleinbetrieb verhältnismäßigmehr Lehrlinge aus als der Großbetrieb. Aber in diesem ist doch die Anzahlder Lehrlinge beträchtlich gestiegen. Das heißt: er kümmert sich mehrum die Ausbildung des Nachwuchses, wie im folgenden noch mit einigenWorten nachgewiesen werden soll.
3. Der Unternehmer selbst hatte sich von jeher um „An-lernung“ seiner Spezialisten kümmern müssen. Allmählich hat sichdiese Tätigkeit in allen Werken zu einem wohlgeordneten System aus-gebildet. Dann aber hat er sich auch, wie die eben mitgeteilten Ziffernerweisen, in wachsendem Umfange dem Problem der Aufzucht ge-schulter Arbeiter zugewandt, in dem Maße, wie mit der fort-schreitenden Revolutionierung des Arbeitsprozesses die Ausbildung imHandwerk qualitativ wie quantitativ immer unzulänglicher wurde.
Die Zahl der Werke nimmt unausgesetzt zu, die Lehrlinge einstellenund diese in sachgemäßer Weise einen regelmäßigen Lehrgang durch-machen lassen. Ebenso vermehrt sich die Zahl der Werke, die eigeneWerkschulen und Lehrlingswerkstätten eingerichtet haben, in denend_ie theoretische und die praktische Unterweisung erfolgt. EinzelneVerbände industrieller Unternehmungen haben Musterlehrverträgeherausgegeben, wie der Verband der Berliner Metallindustriellen, derVerein deutscher Maschinenbauanstalten oder der ArbeitgeberverbandSchweizerischer Maschinen- und Metallindustrieller.