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Leu dem Lcbcn und den Werken des Plcuitus. .1
»ils beyde von der Mühlarbcit des Plautus gebe», ciiicn klei-nen anscheinenden Widerspruch. Gcllius nämlich spricht, wiewir schon angeführet, daß ihn seine eigne Noth so weit gebrachthabe; Hicrouynms aber sagt, daß er wegen damaliger Thcurunghierzu hätte greifen müssen. Allein sie sind leicht zu vergleichen.Es kan beydes wahr seyn. Plautus kam von seinem Handelarm wieder nach Rom , und zu allem Unglück war Thcurungin Rom , so daß ihm seine Freunde, die er ohne Zweifel wirdgehabt haben, nicht bcyspringcn tonnten. Es scheint, daß ervon diesem Zufalle einen beynahe schimpflichen Zunamen bekom-men habe. Zn den drey Handschriften, die E. Langins zusam-mengehalten hat, hat er ihn allezeit M. A. Plautus AsiniuSbenennt gefunden. Zoh. Mcursius glaubt, daß es ei» Verse-hen der Abschreiber sey, und daß cö heißen müsse ^1'inus.weil alle diejenigen, die in den Mühlen gearbeitet, und mitden Eseln beynahe gleiche Verrichtungen gehabt hätten, zur Ver-achtung, ^.tiin wären gcncnnct worden. Allein ich glaube vielmehr,daß es überhaupt ein Zusatz unbesonnener Abschreiber sey, oderwenn ja Plantus auch bey seinen Lebzeiten diesen Zunamen solltegehabt haben, daß ihn gewiß niemand, als der niedrigste Pöbel,oder seine ärgsten Feinde, damit werden belegt haben. Wennes ein Name gewesen wäre, den man ihm durchgängig gegebenhätte, so würde man ihn gewiß auch bey andern Schriftstel-lern finden.
Durch die angeführten drey Lustspiele mochte sich Plautus nun wohl wieder so viel verdienet haben, daß er die Mühleverlassen, und vor sich lcbcn konnte. Vielleicht hatte auch dieHungcrsnoth aufgehört. Er konnte nunmchro mehr -Zeit aufseine Arbeit wenden, und seinem nachfolgenden Fleiße habenwir ohne Zweifel dasjenige zu danken, was uns von ihm übriggeblieben ist.. Wenn ich nicht dem spanischen Schriftsteller, des-sen Taubmann ^) gedenket, gleich werden, und in Ermanglung
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