Beytrüge zur Historie mit Aufn.ihmc teS Thc.Ucro.
darin» sich mm auf gleiche Art über den Aristophaiics zu ma-che», welches sie auch gethan hat, alsda»» die griechische» Tra-gödienschrciber durchzugehen, und vo» dar wieder auf dc» Plau-tus zlirück zu komme». Ich zweifle nicht, daß sie ihr Verspre-che» »icht würde gehalten habe»; allein wie manchcii schönen Vor-satz hat der Tod »icht scho» zu »iehtc gemacht? Vo» ihre» Beur-theilungen, werde» wir ci» andermal Gelegenheit nehmen aus-führlicher zu reden. Der andre französische Ilcbcrsetzcr desPlautus ist Herr Cost, welcher uns die Gefangnen des Plau -tus französisch geliefert hat. Die Arbeit ist glücklich gerathen.Herr Cost also und die Frau Dacicr haben sich nur, wie wirsehen, über einzelne Stücke gemacht; die Franzosen sind dcro-wcgcn dem Herr» vo» Limicrs, und dem Herr» Gucudcvillebesondern Dank schuldig, welche ihnen in zwey vcrschicdiic» Uc-bcrsctzuiigcn alle sämmtliche» Stücke des Plautus zu lesen ver-schafft haben. Beyde Ucbcrsctzuiigc» sind in einem Zahrc nämlicb1749 herausgekommen. Des Herr» Limicrs ist i» Amsterdam in 10 Octavbciiidc» gedruckt wordc». Er hat diejenige» Stückesich zugeeignet, welche schon, wie wir crwchnt, von dem HerrnCost und der Fr. Dacicr waren übersetzt wordc». Z» der Vor-rede erzählt er kürzlich dcs Plautus Lebe», und ertheilt vonseiner Arbeit Nachricht. Dcr lateinische Tcrt ist mit bcygcdruckt.Er sagt, daß er sich besonders einer Aldinischen Ausgabe be-dienet habe. Jedem Stücke hat er »ach Art der Fr. Dacicreine woblgcschricbenc Eritik und Icrglicdcrimg vorgesetzt, auchwo es nöthig, kurze Aiimcrkungc» beygefügt. Diese sind zwargrößtcnthcils aus dem Taubmannischcu (ü'ommcntar gcnommc»,doch hat er auch gewisse gcschricbnc Anmcrkungcn von Gronovcnhin und wieder dabey gebraucht. Die Ucbcrsctzung selbst ist andc» »leiste» Ortcn treu, besonders muß man seine Gcschicklich-kcit lobe», mit welcher er die anstößigen Stellen eingekleidethat. Zwey Stücke nämlich Sticlms und 7>!»umnw8 hat eri» Verse übersetzt. Ma» hätte ihm vielleicht außer dieser Probegeglaubt, daß er reimen könne. Ucbrigcns ist es wohl ein fra»-zösischcs Vorurthcil, daß dieses allein die rechte Art wäre, dieEomicos zu übersetzen. In dem zehnte» Bande befinden sichtheils die Fragmente, tbcils eine Sammlung auserlesener Lehr-