Druckschrift 
3 (1838)
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28
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28 Beyträge zur Historie und Zlufimhuie des Theaters

Die Gefangnen,

cm Lustspiel.

Aus dem Lateinischen des M. Accius Plantus übersetzt^

Vorberichr des Uebersehers.

Wir halten hiermit unser Versprechen, und scheuen unsnicht, noch einmal zu behaupten, daß die Gefangnen des Plan-tus mit eines von den schönsten Stücken sind, die jemals aufden Schauplatz gekommen sind. Zohann Douza, ein Mann,der sich in seinen Anmerkungen über den Plautus als einenwahren Kenner komischer Schönheiten gezeigt hat, spricht: sju<>-tioseuncjuv manum l^liuiti (^>tiv!s mieetaro liliot, mo Mi proil'uscoiil'imilem, Iioe okt rociclunt, eaclom npinur r-rtionv iju»

vlii» ^ivie^/tt ctt^/tt /öi'tt/» o/<^»>'e!«t co^^ , ot sie ut ii« ultro vin-elvixluiii i»o ju'itolieam, sivveumcnio inl'o teivituti mono: iivi^uoacleo ti liceat ausuzere vel'u»: tV» /<,'«t« (ut meo

moro plautikl'vui) /^öi'tti /tt.

»t</tt«t oto. Wir könnten noch mehr solche

Urtheile anführen, wenn wir den Leser nicht lieber selbst woll-ten urtheilen lassen. Dieser Vorberichr ist auch zu nichts be-stimmt, als nur etwas weniges von unserer Ucbcrsctzung zugedenken. Wir haben uns bestrebet, sie so einzurichten, daßsich Plautus darinnc ähnlich bleiben möge. Wir haben genauübersetzt, wo es möglich gewesen ist; wir sind von dem Origi-nale abgegangen, wo es der natürliche und komische Ausdruckder Gedanken, oder unübcrsctzlichc Wortspiele nothwendig crfo-dcrtcn. Mit den letzter» würden unsere feinern Kunstrichtcrvielleicht etwas «Mimischer umgegangen seyn, als wir es zuthun gewagt haben. Sie würden sie mit einer verächtlichenMiene Übergängen, und uns dafür mit einigen von ihren aus-gesuchten und zärtlichen Wendungen beschenkt haben, die ebenso weit von dem Komischen entfernt sind, als des PlautuSSpiclwcrkc ninnncrnichr von dem wahren Witze. Sie werde»uns mit Erbarmung ansehn, daß wir uns Mühe genommen

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