Schluß: Die Gesamtwirtschaft
962
Ofensetzer.
. 921
639
Dachdecker.
. 879
574
Brunnenmacher.
. 913
573
Sargmacher.
. 836
546
Stubenmaler.
. 875
541
ckerei, Ausbesserei, Rep
aratur:
Schneiderei (soweit sie nicht
Betriebe
Personen
Hausindustrie ist).
. 968
761
Korbmacher.
. 975
760
Glaser .
. 944
746
Schuhmacher.
Böttcher (auch wenn mit Kti-
. 983
736
ferei verbunden;.
. 972
717
Klempner.
. 927
699
Riemer und Sattler.
. 958
685
Tapezierer.
. 922
652
Handschuhmacher.
. 961
502
Sind mit dem Hinweis auf das ihm gemäße Tätigkeitsgebiet gleichsamdie inneren Gründe für die Erhaltung des Handwerks aufgewiesen, sogibt es auch zahlreiche äußere Gründe, die dieses Wirtschaftssystemfördern. Ich denke an die Unterstützung, die das Handwerk durch dieEntwicklung mancher Industrien und Transportweisen erfährt: dieElektrizitätsindustrie hat zahlreiche Handwerksbetriebe für Installationusw. nötig gemacht, die Ausbreitung der Automobile, Motorräder,Fahrräder erheischt Schlossereibetriebe und Tankstellen in allen Land-städten u. dgl. mehr.
Ich denke aber auch an die Förderung des Handwerks durch Er-richtung öffentlicher Anlagen.
So hat sich die handwerksmäßige Fleischerei, und zwar sowohldie Engrosschlächterei (mit einem Betriebsfonds von 3—5000 Mark) als dieLadenschlächterei in ihrem Bestände erhalten, nicht zuletzt dank der Ent-wicklung der städtischen Schlachthöfe. Das ist sehr ausführlich nachge-wiesen für Leipzig von Walter Kretzschmar, Die Fleischver-sorgung der Stadt Leipzig vor dem Kriege (1919), 98 ff. In Leipzig entfallenauf einen Ladenfleischer Einwohner:
1902 . 855
1912.1015
Die Zahl der Gehilfen betrug für jeden Betrieb:
Ladenfleischer Engrosschlächter
1903 . 1,54 1,29
1912 ..... 1,64 1,11
Wollen wir nun noch einen Gesamtüberblick über den Bestanddes Handwerks am Ende des hochkapitalistischen Zeitalters gewinnen,