44 Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters.
Hegio- Ich glaube alles das. Doch wirst du mir es ge-stehen, was er mir gestanden hat?
T^nS. Ich gestehe dir, daß mein Vater großen Reichthumbesitzet, und daß ich aus vornehmen Geschlechte bin. Allein ichbitte dich, Hcgio, laß dich meine Reichthümer nicht geiziger ma-chen; und bringe meinen Vater nicht dahin, daß er es sür an-ständiger halten muß, mich, ob ich gleich sein einziger Sohnbin, lieber bey dir in der Knechtschaft zu lassen, wo du michauf deine Unkosten satt machen und kleiden mußt, als mich da,wo es mir am wenigsten anständig seyn würde, betteln zu sehen.
^egio. Ich bin dnrch den Segen der Götter, und denFleiß meiner Vorfahren reich genug. Zwar glaube ich nicht,daß man den Gewinnst allezeit verachten muß, ich weis viel-mehr, daß viele Leute dadurch groß geworden sind. Allein ichweis auch, daß zuweilen Schaden besser ist, als Gewinnst. Ichhasse das Geld, es ist vielen ein schlechter Rathgcbcr gewesen.Höre also, und vernimm meine ganze Sinncsmcynung. MeinSohn dienet bey euch in Elis, als ein Gcsangncr. Wenn dumir ihn zurück schaffst, so sollst du keinen Hällcr mehr geben.Ich will dich und deinen Knecht gehen lassen. Anders aberlaß ich euch nicht frey.
T>-nD. Dein Verlangen ist gut und billig. Du bist derrechtschaffenste Mann. Allein ist dein Sohn ein privat oderein öffentlicher Gefangner?
-Hegio. Ein privat Gefangner, bey dem Arzt Mcnarchus.
Phil. Vortrefflich. Mcnarchus ist dieses sein Client. DieSache wird gehn, als ob sie geschmiert wäre".
^cgio. Mache also, daß er ranzionirt wird.
Txnd, (5s soll geschehn. Aber das bitte ich dich Hcgio - -
-Hegio. Nur bitte nichts, was diesem Vornehmen zuwiderläuft; sonst alles - -
Lxild. Höre mich nur. Ich verlange nicht, daß du micheher frey lassen sollst, als du deinen Sohn wieder bekommen
° Man halte mir den Ausdruck zu gute. Ich habe etwas setzen welle»,welches dem Lateinischen, welches ein Sprüchwort zu scvn scheinet, ein wenigähnlich scv.