Die Gefangnen des PlanluS.
hast. Allein das bitte ich dich. Schlag mir diesen um ein Ge-wisses an. Ich will ihn zu meinem Vater schicken, damit erdeinen Sohn ranzionircn kann.
-Hegio. Ich dächte, wir schickten lieber einen andern, sobald als Waffenstillstand seyn wird. Ein andrer kann sich mitdeinem Watcr eben so wohl besprechen, und deine Befehle nachdeinem Willen ausrichten.
cl^-nd. Nein, einen Unbekannten an ihn zu schicken, taugtnichts. Es wäre alles umsonst. Schicke diesen. Der wird allesausrichten können, wenn er hinkömmt. Du kannst keinen Ge-treuern, keinen, dem er mehr zutraute, schicken. Es ist einKnecht, der völlig nach seinem Sinne ist. Wem sollte er alsowohl seinen Sohn sichrer vertrauen können !! Besorge nichts,ich will aus meine Gefahr seine Treue probircn. Ich verlassemich auf seine Ehrlichkeit, weil er weis, daß ich gutig gegenihn gesinnt bin.
Hegio. Gut, wenn du es so haben willst, so mag er aufdeine Gefahr gehen. Ich will dir ihn anschlagen.
T^-nd. Ich sähe aber gerne, daß du ihn je eher je lieberabfertigtest.
-Hegio. Willst du mir aber, wenn er nicht wieder kömmt,zwanzig Pfund für ihn geben?
<L)md. Ja, die will ich dir geben.
-Hegio- Ihr da! Nehmt diesem die Ketten, oder nehmtsie vielmehr allen beyden ab.
TsnO, Die Götter beglücken dich mit allem was du wün-schest, da du mich so vieler Ehre würdigest, und mir die Kettenabnimmst. Zu der That, es ist mir eben nicht beschwerlich,daß ich das Halsband ablegen soll.
-Hegio. Rechtschaffnen Leuten ist der Dank für die Wohl-that, die sie rechtschaffnen Leuten erzeigt haben, zuwider. Wen»du ihn also nach Hause senden willst, so sage, unterrichte, be-fiehl, was er deinem Natcr melden soll. Soll ich ihn herrufen?
Tynö. Za ruf ihn".
° Ich weis in der That nicht, warum hier cin neuer Auftritt angehensoll. Tvndarus war ja nicht abgegangen, sondern Hegio hatte ihn mir bei?Seile geführt, und er war bloß einige Zeit ohne Handlung geblieben,