4<i Beyträge zur ibistcric und Zliifmihmc des Theaters.
Dritter Auftritt.Hegio. philokratcs. Tyndarus.
Hegio. Wollten dic Götter, daß dieses Vorhaben für mich,meinen Sohn und euch glücklich ausschlagc! Du, dein neuerHerr befiehlt dir deinem alten Herrn, in allem was er verlangt,treulich zu gehorchen. Zch habe dich ihm für 29 Pfund ange-schlagen. Er spricht, cr wolle dich zu seinem Vater schicken,damit dieser meinen Sohn ranzionirc, und wir also unsreSöhne mit einander austauschen können.
Philok. Ich halte meine Dienste auf allen Seiten bereit.Ihr könnt mich wie eine Töpferscheibe gebrauchen. Zch lassemich zu dir und zu ihm drehen, wie ihr es verlangt.
-Hegio. Diese deine Dienstfcrtigkcit wird dir das meistenutzen, da du dich bey deiner Knechtschaft so verhältst, wie esdir geziemet. Folge mir! Hier ist er.
(Lynv. Ich danke dir, daß du mir Mackt und Gewaltgiebst, diesen als einen Bothen zu meinem Vater zu schicken,der ihm alles umständlich berichte, wie es mit mir hier stehe,und wie ich es wolle gehalten haben. Hegio und ich, Tvnda-rus, sind mit einander eins geworden, daß ich dich nach Hauseschicken soll. Er hat dich mir um ein Gewisses angeschlagen.Ich soll ihm nämlich, wenn du nicht wieder zurück kömmst,zwanzig Pfund für dich bezahlen.
Philok. Das habt ihr sehr wohl ausgcmacbt. Denn deinVater wartet gewiß, daß du mich oder einen Bothen au ihnschicken wirst.
T)-nS. Vernimm also wohl, was du meinem Vater zuHanse berichten sollst.
Philol', Wie ich mich, PhilokratcS, bis anhcro gegen dicherzeiget habe, will ich mich noch stets erzeigen. Alles, was dei-nen Umständen am zuträglichsten ist, will ich mich mit Leibs-und Seelenkräftcn auszurichten bestreben.
T)'nv. Du thust dadurch, was dir geziemt. Doch höremir nunmchro zu. Vor allen Dingen grüße meinen Vater undmeine Mutter und unsere Verwandten, und alle, dic uns sonstwohlwollen. Sage ihnen, daß ich mich wohl befinde, daß ich