Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
66
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Beytrage zur Historie und Aufnahme des Theaters.

Hegio. Sich mich doch an!

Ergasilus. Das thut das Glück an dir nicht, und soll esauch nimmermehr thun.

Hcgio. Wünschest du mir das?"

Ergasilus. Aber was giebt cs denn?

Hegio. Sich dich doch um, ich bin Hcgio.

Ergasilus. O! bist dus, du allerbester der allerbestenMänner? Du kömmst zu rechter Zeit.

'Hcgio. Ich weis nicht, wen du in dem Hafen mußt an-getroffen haben, bey dem du auf den Abend schmausen wirst,weil dn so hochmüthig geworden bist.

Ergasilus. Gieb mir die Hand.

Hegio. Die Hand?

Krgasilns. Gieb mir deine Hand, sage ich; gleich!-Hegio. Nu, da!Mrgasilus. Frcuc dich!Hcgio. Weswegen soll ich mich freuen?Ergasllus, Weil ich dirs heiße. Fort! frcuc dich nur.Hegio. Die Bctrübniß ist bey mir größer als die Freude.Ergasilus. Sey nicht böse auf mich. Ich will dir baldalle Bctrübniß bcnchmcn. Frcuc dich nur! Auf mcin Wort!Hegio. Gut. Ich frcuc mich, ob ich gleich nicht schc warum?Ergasilus. So rccht! Nun befiehl auch - -Hegio. Was soll ich befehlen?Ergasilus- Daß man ein cntsctzlichcs Feuer anmache.Hegio. Ein cntsctzlichcs Fcucr?

LLrgasllus. Za, ja, was ich sage; und cs muß rccht sehrgroß seyn.

Hcgio. Was willst du denn verbrenne»? Glaubst du, daßich dcinctwcgcn mcin Haus anstcckcn werde?

LLrgasilus. Wcrde nicht bösc. Befiehl auch zugleich, daßdie Töpfe angesetzt, und die Schüsseln ausgewaschen werden.Laß nur den gespickten Braten ans Fcucr bringen, und untcr-dcssen schicke einen andern nach Fischen.

° Es hat mir naiiirlichcr geschienen, wenn ich das iwc ine indes alseine Frage dem Hcgio in Mund legte, ob ich gleich nicht leugne, daß es ei-nen guten Verstand l'at, wenn cs auch Ergasilus sagt.