Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
70
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70 Beyträge j»r Historie und Aufnahme des Theaters.

-Hegio. Du sollst ewig cincn aufgedeckten Tisch bey mirfinden, wenn du die Wahrheit gesagt hast.Lrgasilns. Wie so?-Hegio. Bey mir, und meinem Sohne.Ergasllus. Versprichst du mir das?-Hegio. Ich vcrsprcch es.

Ergasilns. Und ich verspreche dir nochmals, daß du dei-nen Sohn gewiß im Hafen finden wirst.-Hegio. Besorge alles aufs beste.tLrgasilus. Glück auf den Hinweg und Herweg!

Dritter Auftritt.iLrgasllus.

Er geht, und hat mir sein gemeines Küchcnwcscn überge-ben. O ihr nnstcrblichcn Götter, wie viel Rümpfe sollen dieHälse verlieren! Was für eine Pest soll unter die Schinken,was für ein Sterben unter den Speck gerathen! Was für eineAbnahme soll über den Schmecr, was für eine Niederlage überdie Schwcinslcndcn kommen! Wie will ich die Schlächter, wiewill ich die Schwcinshändlcr abmatten! Doch, wenn ich alleserzählen wollte, was zur Sättigung des Bauchs gehört, sowürde ich mich zu sehr aufhalten. Ich will lieber mein Amtantreten, und dem Specke sein Urtheil sprechen; und will diearmen aufgchangncn Schinken los schneiden lassen.

Vierter Auftritt.Ein Rnechr des Hegio,Daß du, Ergasilus, mit deinem Bauche, mit allen Schma-rutzcrn, und mit allen, die die Schmarutzcr füttern, verunglück-test! Was für Unfälle, was für Unmäßigkcitcn sind in unserHaus gerathen! Er ist wie ein hungriger Wolf, ich mußtefürchten, er würde auch mich anfallen. Ich hatte es in derThat Ursache zu fürchten, so knirschte er mit den Zähnen. Was

liiigu» ?'»»'.-», s>uoa Iwmi^ri illilMiir, Er will also sagen: ich will zu demFleische, das ich zum Schmause werde abwiegen lassen, nicht wenig zugeben,damit die Gerichte desto großer werden. Ich hab es etwas allgemeiner aus-gedruckt.