Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
74
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74 Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters.

Stalagmus. O! ich kenne ihn besser als dich, und habihn öftrer gesehen.

-Hegio. Höchster Zupitcr! Erhalte mich, und erhalte mirmeinen Sohn. Um des Himmels willen, Philokratcs, kommheraus! Ich muß dich sprechen.

Dritter Auftritt,philor'rares, Hegio, Stalagmus.Philok, Hier bin ich, Hcgio. Was verlangst du? Befiehl!^egio. Dieser spricht er habe meinen Sohn in Elis andeinen Vater für sechs Pfund verkauft.Philok. Wie lange ist das?Stalagm. Es geht ttumchro ins zwanzigste Zahr.Philoü. Du lügst.

Stalagm, Entweder ich oder du. Dein Batcr hat ihndir als ein Kind von vier Jahren zu deinem eignen Knechtegeschenkt.

Philok. Wie hieß er? sage mir das einmal, wenn du dieWahrheit redest.

Stalagm. Er hieß Pagnium, ihr aber gabt ihm den Na-men iL^ndarus.

Philok. Warum kenn ich dich aber nicht?

Sralagm. Weil es die Mode ist diejenigen zu vergessen,deren Bekanntschaft uns nichts hilft.

Philok. So ist der, den du meinem Natcr verkauft hast, undden er mir zum eignen Knechte geschenkt hat, dieses sein Sohn?

-Hegio. Sage, lebt er noch?

Stalagm, Ich habe mein Geld bekommen, was bekümmereich mich um das übrige?

-Hcgio, Aber was sagst du?

Philok. Aus seinen Reden kann ich nicht anders schließen,als daß mein Tynvarus dein Sohn ist. Er ist mit mir auf-gewachsen, und hat eine gute, und einem Frcygcbohrncn an-ständige Erziehung genossen.

-Hegio, Ich bin glücklich und unglücklich, wenn ihr dieWahrheit redet. Unglücklich, weil ich meinem eignen Sohneso hart mitgefahren habe. Acb! warum habe ich mehr und wc-