Der bürgerliche Reichtum
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von Angaben über den Reichtum der französischen Financiers(also der Träger der neuen Vermögen) und füge zur Er-gänzung einige andere Ziffern hinzu:
Ein Landedelmann hat folgende Aufstellung der Beträge gemacht,über die in seiner Familie Heiratsverträge abgeschlossen worden sind:
1433 . 300 florins
1477 . 1 000 „
1534 . 1200 „
1582 . 1 200 öcus d’or
1613 . 7 500 livres
1644 . 16 000 „
1677 . 15 000 „
1707 . 44 0U0 livres
1734 . 360 000 „
1765 . 150 000 „
(Aus einem Livre de raison mitgeteilt bei Ch. de Ribbe, Lesfamilles etc. 2 [1874], 125.)
Was die reichen Turcarets ihren Töchtern im 18. Jahrhundert anAussteuerbeträgen auszusetzen pflegten, erfährt man aus folgendenZiffern:
La Live de Bellegarde: jede Tochter 300 000 1. in bar und für10 000 1. Brillanten;
La Mosson: 1700 000 1.;
Antoine Crozat: 1500 000 1. (außerdem 50 000 1. „Trinkgeld“ fürdie Schwiegermutter: die Duchesse de Bouillon);
Sam. Bernard: 800000 1.;
Ollivier, Comte de Senoza (hatte selbst aber noch mit Hasenfellengehandelt): 1 100 000 1. in bar und 100 000 1. in Möbeln;
Haudry: 400 000 1.;
La Reyniere: 600 000 1. sofort, 200 000 1. in kurzen Raten.
Diese Ziffern setzen uns nicht in Erstaunen, wenn wir von der Höheder Gewinne und Vermögen jener nouveaux riches Kenntnis erhalten:
Vincent Le Blanc gewinntM. de Saint-Fargeau „Marquis de la Faye „
M e de Chaumont „
S. Bernard „
Crozat
17 Mill. livres,28 „ „
. . 20
. . 127über 100„ 100
Fillon de Villenur (f 1753) hinterläßt 40