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Viertes Kapitel: Die Entfaltung des Luxus
Davon sind Luxusausgaben:
Haushalt (mangiare) des Königs.Liv. 85000
Marstall. 80000
Goldene und seidene Gewänder zu Geschenkzwecken . „ 50000
Hofstaat (Camerieri etc.). . 190 000
Haushalt (vivere) der Königin.„ 140 000
Falkenjagd.„ 60 000
Schloß in Chambord (das bis jetzt 400000 1. gekostet hat) „ 30000
Schloß in Fontainebleau.. 50 000
Taschengeld des Königs (Al re in contanti quanto gli
pare e piace). 500000
Geschenke. 500000
Einkäufe des Königs zu seinem Vergnügen, wie Schmuck-sachen u. a...„ 160 000
Außerordentliche Ausgaben, deren Bestimmung man nicht
kennt (Spese extraordinarie che non si sanno) . . . „ 400 000
Menus plaisirs. 750000
Liv. 2 995 000
In den Menus plaisirs, fügt der Gesandte hinzu, steckendie Ausgaben, von denen der König nicht wünscht, daß mansie weiß, wie die für Weiber usw.
Unter Heinrich IV. gehen die Ausgaben für Luxuszweckeeher zurück. Er gibt dafür im letzten Jahre seiner Regierungfolgende Beträge aus 77 (wobei das Livre turn, auf etwa dendoppelten Metallwert des heutigen Frank anzusetzen ist):
für
Stallungen.
. Liv. 261 590
n
Hofstaat des Königs . . .
. n 435 538
n
Silbergeschirr.
. „ 197 334
Y)
kleine Ausgaben ....
. „ 162180
n
Jagd.
. „ 88 670
r>
Hofstaat der Königin . .
. „ 541439
Bauten.
. „ 633 298
Reisen.
. „ 107185
Geschenke.
. „ 85 798
n
Einkäufe.
. „ 71575
Liv. 2 584607
(also etwa 5—6 Mill. Fr. heutiger Währung).