152 Fünftes Kapitel: Die Geburt des Kapitalismus
Transport 8 000 000 Fr.
und Rouen gemacht, für. 1500 000 „
4. an Federn, Gürteln, Schirmen, Masken, Kopfputz(head-dresses), Spiegeln, goldenen Rahmen, Uhrenund allerhand Kleinkram, was die Franzosen „bi-
joux“ nennen, für. 2 000 000 „
5. an Handschuhen, gemacht in Paris , Clermont, Ven-
döme und Rouen , für. 1500 000 „
6. an Wollengarn, in der Picardie gesponnen, für . . 500 000 „
7. an Papier aller Art, in Poitou, Champagne, Limousin,
Auvergne und Normandie gemacht, für. 2 000 000 „
8. an Nähnadeln und anderen Nadeln und Elfenbein-,
Ebenholz-, Buchsbaum- und Hornkämmen, in Paris
und der Normandie verfertigt, für. 500 000 „
9. an Kurzwaren in Eisen und Stahl, in der Auvergne
gemacht, für. 500000 „
10. an Segeltuch von der Normandie und Britannien für
mehr als. 5 000 000 „
11. an Zimmereinrichtungen aller Art: Betten, Matratzen,
Steppdecken, Laken, Fransen usw., für mehr als. . 5 000 000 „
12. an Weinen verschiedenster Herkunft für mehr als. 9000000 „
13. Brandy, Essig und Cider für mehr als. 2 000 000 „
14. an Saffran, Seife, Honig, Mandeln, Oliven, Kapern,
Pflaumen und anderen Früchten für. 2 000 000 „
39500 000 Fr.
Also alles Luxuswaren bis auf Nr. 10 und vielleicht Nr. 13, dennder Brandy und Cider können möglicherweise für das Schiffsvolk oderdie Soldaten bestimmt gewesen sein.
Nach der Schätzung, die Moreau de Jonnös anstellt,wurde weit über die Hälfte des Wertes der französischenEinfuhr zur Zeit Ludwigs XIV. gebildet durch folgendeArtikel, die Italien, England und die Niederlande lieferten:Seidenwaren, feine Tücher, Tapeten (tentures), Battiste, Spitzen,feine Eisen- und Stahlwaren (coutellerie) und Kurzwaren(mercerie) I49 .
2. Der Detailhandel
Tiefer und nachhaltiger und ausschließlicher als denGroßhandel hat der Luxus den Kleinhandel in seiner Ent-wicklung beeinflußt. Gab es in der frühkapitalistischen Epoche