160 Fünftes Kapitel: Die Geburt des Kapitalismus
Laden beschäftigt. Einer Dame, die er bedient, und diesich absichtlich zwei Stunden lang bei ihm aufhält ohne zukaufen, legt er für etwa 3000 j£ Ware vor. Einen andernMercer hat er gekannt, der einen Umsatz von 40 000 <£ imJahre hatte. Das Kapital, mit dem mau um die Mitte des18. Jahrhunderts einen Seidenwarenladen aufmachen konnte,wird von einem Gewährsmann auf 500—2000 j£, von einemandern auf 1000—10 000 angegeben: „10000 j£, wenn sie
nicht gut angewandt werden, machen nur eine kleine Figurin dieser Branche.“
Die Bücher, denen ich diese Angaben entnehme, sind zweiinteressante und wichtige Quellen ie0 , um den Grad der Kapital-konzentration in den einzelnen Detailhandelsbranchen inLondon um die Mitte des 18. Jahrhunderts festzustellen.
In diesen Schriften sind nämlich sämtliche, in London betriebene Gewerbe, alphabetisch aufgezählt, und bei jedemist (als Anhalt für denjenigen Lehrling oder die Eltern desLehrlings, der sich einen Beruf wählen will) die Mindest-summe angegeben, die für die Etablierung erforderlich ist.
Da können wir denn nun die Richtigkeit der hier ver-tretenen Ansicht bestätigt finden: daß es fast nur Luxus-warenhandlungen sind, die höhere Ansprüche stellen: sageüber 500 £ Anlagekapital erheischen. Es sind die folgenden:
Buchhändler.
Chinaladen.
Drogist.
Grocer .
Lace-man (Borten, Tressen usw.). .Hosiers shop (Wirkwaren, also vorallem seidene Trikots) . . . .Nursery-man(Blumen-u.Sträucher-H.)
Thread-mau (Faden?).
Toy-man.. .
500—5000 £500—2000 „500—2000 „500-2000 „500-2000 „
500—5000 „500-1000 „500—1000 *2000 „