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2 (1913) Krieg und Kapitalismus
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Fünftes Kapitel: Die Bekleidung der Heere

Der andere Weg, den der Fürst einschlug, um an derBekleidung seiner Truppen teilzunehmen, führte ihn zurvölligen Versorgung eines Teiles des Heeres, so daß in diesemFalle sich die Armee in staatlich und sonstwoher bekleideteRegimenter schied.

Von Anfang an hatte der Fürst wohl für die Equipierungseiner Leibgarde gesorgt. Und auf deren reichliche undkostbare Ausstattung blieb dann auch später, als sie sich be-trächtlich erweiterte und in Frankreich zum Beispiel sichzu denTruppen des königlichen Hauses auswuchs, das Haupt-bestreben gerichtet. Daneben gab der Fürst andern TruppenMonturen, je nach deren Bedarf und je nach seinem Können.

In England weist schon Eduard III. (1337) die Chamberlains vonNord- und Süd-Wales an, eine genügende Menge Tuch zu beschaffen,um jeden von 1000 aufgebotenen Leuten einen Anzug davon zu machen 305 .

Für das Ende des 16. und den Anfang des 17. Jahrhunderts be-sitzen wir genaue Aufstellungen über die Stärke der irischen Fuß-truppen überhaupt und die Anzahl der davon auf Staatskosten bekleidetensowie über die dafür aufgewandten Summen 808 :

Jahr

Bekleidung

Truppenzahl

bekleidet

Ausgabe

41.

42.

El.

{ Sommer

12 000

7500

17 818 £,

4 Winter

12 000

29 806

n

l Sommer

7 000

10 393

42.

n

Winter

12 000

6300

29806

43.

n

t Sommer

12 000

8030

17 818

44.

n

4 Winter

12 000

6850

29 806

l Sommer

10 000

8500

14846

45.

/ Sommer

10 000

8500

15 330

1. Jac. I

X Winter

7 000

3040

17 864

1.

n

l Sommer

5 000

1460

7 656

2.

n

X Winter

3 000

1500

7 656

2.

n

( Sommer

3 000

316

4 508

3.

n

X Winter

1370

250

3 456

237 387 £

(etwa lVs Mill. £ heut. Währ., also etwa 26Mill. Mark in 78 Jahren).

Ebenso in Frankreich dieselbe gelegentliche Unterstützung durchden Staat: 1630 liefert Richelieu bestimmten Regimentern die Monturen;1645 schickt man Anzüge und Schuhwerk an die Armee in Katalonien 307 .