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Fünftes Kapitel: Die Bekleidung der Heere
Der andere Weg, den der Fürst einschlug, um an derBekleidung seiner Truppen teilzunehmen, führte ihn zurvölligen Versorgung eines Teiles des Heeres, so daß in diesemFalle sich die Armee in staatlich und sonstwoher bekleideteRegimenter schied.
Von Anfang an hatte der Fürst wohl für die Equipierungseiner Leibgarde gesorgt. Und auf deren reichliche undkostbare Ausstattung blieb dann auch später, als sie sich be-trächtlich erweiterte und in Frankreich zum Beispiel sichzu den „Truppen des königlichen Hauses“ auswuchs, das Haupt-bestreben gerichtet. Daneben gab der Fürst andern TruppenMonturen, je nach deren Bedarf und je nach seinem Können.
In England weist schon Eduard III. (1337) die Chamberlains vonNord- und Süd-Wales an, eine genügende Menge Tuch zu beschaffen,um jeden von 1000 aufgebotenen Leuten einen Anzug davon zu machen 305 .
Für das Ende des 16. und den Anfang des 17. Jahrhunderts be-sitzen wir genaue Aufstellungen über die Stärke der irischen Fuß-truppen überhaupt und die Anzahl der davon auf Staatskosten bekleidetensowie über die dafür aufgewandten Summen 808 :
Jahr
Bekleidung
Truppenzahl
bekleidet
Ausgabe
41.
42.
El.
{ Sommer
12 000
7500
17 818 £,
4 Winter
12 000
—
29 806 „
n
l Sommer
7 000
—
10 393 „
42.
n
Winter
12 000
6300
29806 „
43.
n
t Sommer
12 000
8030
17 818 „
44.
n
4 Winter
12 000
6850
29 806 „
l Sommer
10 000
8500
14846 „
45.
/ Sommer
10 000
8500
15 330 „
1. Jac. I
X Winter
7 000
3040
17 864 „
1.
n
l Sommer
5 000
1460
7 656 „
2.
n
X Winter
3 000
1500
7 656 „
2.
n
( Sommer
3 000
316
4 508 „
3.
n
X Winter
1370
250
3 456 „