Das Rcucsic aus dem Reiche des Witzes. 233
„und dir das Zeichen geben: ihnen nachzuahmen." Wie unglücklichhat sich der Herr de la Mettric seinen Raub zn Nutze gemach!. Manvergleiche!
Komm, Toris, komm zu jenen Buchen,
Laß uns den stillen Grnnd besuchen,
Wo nichts stch regt, als ich und dn.
Nur noch der Hauch verliebter Weste
Belebt das schwanke Land der Acste
Und winket dir liebkosend zn.„Sprich Phyllis, fühlst du nicht eine süssc Bewegung, eine angenehme„Wchmuth, welche dir unbekannt ist? Ja, ich sehe den glückliche»„Eindruck, welchen dieser gchcimnißvollc Ort auf dich gemacht hat.„Das Fcncr deiner Zlngcn wird gelinder; dein Blut rollt mit mehre-„rer Geschwindigkeit; es schwellt deinen schönen Busen, cS belebt dein„unschuldiges Herz."
Sprich DoriS, fühlst dn nicht im Herzen
Die zarte Regung sanfter Schmerzen,
Die süsscr sind als alle Lnst?
Strahlt nicht dein holder Blick gelinder?
Rollt nicht dein Blnt sich selbst geschwinder,
Und schwellt die nnschnldSvolle Brust?„Wie ist mir! Was für neue Empfindungen! sprichst dn. - - Komm„Phyllis, ich will sie dir erklären."
Ich weiß daß sich dein Herz befraget,
Und ein Gcdank zum andern saget,
Wie wird mir doch? Was fühle ich :c.„Deine Tugend erwacht; sie fürchtet überrascht zu werden, und ist es„schon. Die Scham scheint deine Unruhe mit deinen Reizen zn vcr^„mehren. Dein Nnhm verwirft die Liebe, aber dein Herz verwirft„sie nicht."
Du staunst. Es regt sich deine Tugend,
Die holde Farbe keuscher Jugend
Deckt dein verschämtes Angesicht:
Dein Blnt wallt von vermischtem Triebe,
Der strenge Ruhm verwirft die Liebe
Allein dein Herz verwirft sie nicht.„Umsonst widersetzest dn dich; jeder muß seinem Geschicke sclgcn; dem