Das Ncucsie aus dem Rcichc des Witzes.
„dcinigcu hat nichts, glücklich zu seyn, gefehlt, als die Liebe. Du„wirst dich nicht eines Glücks berauben, welches sich verdoppelt, indem„man es theilt. Du wirst die Schlingen nicht vermeiden, welche du„der ganzen Welt legst: wer zweifelt, der hat sich schon entschlossen."
Mein Kind crhcitrc deine Blicke,
Ergicb dich nur in dein Geschicke,
Dem nur die Liebe noch gefehlt.
Was willst dn dir dein Glück mißgönnend
Du wirst dich doch nicht retten können,
Wer zweifelt der hat schon gewählt.„O könntest du nur dcu Schatten von dem Vergnügen empfinden,„welches zwey Herzen schmecken, die sich einander ergeben; du würdest„von dem Jupiter alle die vcrdrüßlichcn Augenblicke, alle die leeren„Stellen dciucS Lebens, die du ohne Liebe zugebracht hast, zurück„fordern."
O könnte dich ein Schatten rühren
Der Wollust die zwey Herzen spührcn,
Die sich einander zugedacht,
Dn fordertest von dem Geschicke
Die langen Stunden selbst zurücke,
Die dein Herz müßig zugebracht.„Wann sich eine Schöne ergeben hat; wann sie nur für den noch„lebt, welcher für sie lebt; wann ihre Weigerungen nichts mehr, als„ein nothwendiges Spiel sind; wann die Zärtlichkeit, welche sie bcglci>„tet, die verliebten Räubcrcycu recht spricht, und nichts als eine sanfte„Gewalt fordert; wann zwey schöne Augen, deren Bestürzung die„Rcitze vermehret, heimlich verlangen, was der Mund ansschlägt;„wann die geprüfte Liebe des Liebhabers von der Tugend selbst mit„Myrten gckrönet wird; wann die Vernunft keine andre Sprache„führt, als die Sprache des Herzensz wenn - - die Ausdrücke fehlen„mir, PhylliS; alles was ich dir sage ist nichts als ein leichter Traum„von diesem Vergnügen. Angenehme Wchmulh! süssc Lutzückung!„Umsonst wagt der Witz euch auszudrücken; das Herz selbst taun euch„kaum begreifen."
Wenn eine Schöne sich ergeben
Für den, der sür sie lebt, zu leben
Und ihr Verweigern wird zum Scherz: