Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
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345
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Drey und zwanzigster Brief.

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Drey und zwanzigster Brief.An ebendenselben.Wahrhaftig, mein Herr, Sie haben meine Gedanken sovortreflich gefaßt, oder vielmehr Sie haben sie so vortrcflich ver-bessert, daß ich nichts mehr wünschte, als daß es Zhncn gefal-len möchte, sie völlig als die ihrigen zu betrachten, und nachdenselben ein Werk zu vollführen, welches meinen Schulternbeynahe zu schwer ist. Ein Lied, ein kleines Lied von Liebund Wein, o wie viel leichter ist das! Es geht mir wie es demOvid ging, ohne sonst mit ihm viel ähnliches zu haben.Vincor; ^ inAonIum sumtis revoeatur ad arinls?

liosyuv llomi F<zKa8 >d moa Iiolla cano.Lceptril tiunon tuml'i,-

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Ovhuv cotliurnato vate trium^lmt ^mor.Hier haben Sie alles, was ich noch ausser dem ersten Aus-zuge gemacht habe, und was Sie etwa brauchen können.Streichen Sie aus und verbessern Sie, was Zhncn nicht gefällt;setzen Sie hinzu, was Zhncn beliebt. Wann Sie das Stückzu Stande bringen, so werde ich keinen grösscrn Antheil daranhaben, als an einer schönen Bildsäule derjenige hat, welcher denMarmor dazu gebrochen. Leben Sie wohl!

Andrer Aufzug.

Erster Auftritt.

Dücrcr, Fuetter, Richard, wyß.Dricret-

Kommt Freunde! Uns vereint gemeinschaftliche Rache.Kämpft, wenn ihr kämpft, für Bern , doch auch für eure Sache.

Der Tag ist endlich da. Und--wär er schon vorbey!

Und stürzte Nacht und Tod die lange Tyrannei)!Zch seh gerechte Scham durch eure Wangen dringen.