114 V.-ulo meoum für Hrn. Sani, Gotth. L.niczc.
l'ueivwio aiincit mnni-l Ii<?!^»i>ll. ^rosoeta vsl'c! mala — — Ichbin des Aufschlagcns müde; wann Sie aber mehr Zeit dazu ha-ben als ich, so fordrc ich Sie hiermit auf, mir denjenigen Aus-leger zu nennen, welcher auf ihrer Seite ist. Ihre Entschuldi-gung von der Bescheidenheit des Horaz ist eine Grille, weil derDichter nicht das zweyte sondern das erste Triumvirat will ver-standen wissen. Daß giavis eigentlich schwer hcissc, braucheich von Ihnen nicht zu lernen, und ich würde es sehr wohl zufrie-den gewesen seyn, wenn Sie schwer gesetzt hätten. Allein Siesetzen wichtig und das ist abgeschmackt. Bey schweren Bünd-nissen hätte man wenigstens noch so viel denken können, daßsie der Rcpublick schwer gefallen wären; bey ihrem Bcywortchingegen, läßt sich ganz und gar nichts denken. Ucbcrhauptmuß Ihnen das ein sehr unbekanntes Wort gewesen
seyn, weil Sie es an einem andern Orte gleichfalls falsch über-setzen. Ich meine die zweyte Ode des ersten Buchs, wo SieFi'^es durch harre Perser geben. Diese llcbcrsctzung
ist ganz wider den Sprachgebrauch, nach welchem die Persereher ein weichliches als ein hartes Volk waren. Zn eben die-ser Ode sagt Horaz /ee«/?»,- /^,',-/^ welches Sie einklein wenig besser durch der Pyrrha betrübte seit ausdrücken.Was erhellet aber aus angeführten Orten deutlicher als dieses,daß es dem Dichter etwas sehr gemeines sey, mit dem WorteAi-ttv/s den Bcgrif, schädlich, schrcklich, fürchterlich zu verbinden ?Ohne Zweifel glauben Sie dem Dacier mehr als mir; hörenSie also was er sagt, und schämen Sie sich auch hier ihresStarrkopfs: il »pello los pert'os A>'«i>es, c'vtt clll'v tonilllvs,rolloutiililLS, -V e-zulc- clu mal «ni'ils avoivnt s-ut »ux liom.ims,commo ils » cloja s^ollc- lo sioolv clo I^rilia ^i ^^e, jiar la mömoraiton. An einem andern Orte sagt eben dieser Ausleger, daßgravls so viel als norrim'lis wäre; ein Beywort welches Horaz den Niedern, so wie jenes den Persern giebt.
2. B. Od. 4.ocöttvttm 5>'S^tt/ae)/5
<?/tttt^0i'L
Hier weis ich nicht, wo ich zuerst anfangen soll, Ihnen alleihre Ungereimtheiten vorzuzählen. Sie wollen mir beweisen,