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Die deutsche Volkswirtschaft im neunzehnten Jahrhundert / von Werner Sombart
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Entwicklung der Maschinerie in der Landwirtschaft.

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bcirkeit des Bodens beträchtlich erhöht, bezieht die deutsche Landwirtschaft im eigene» Lande, soweit als solches schwefelsaurer Ammo-niak verwendet wird. Dagegen werden große Mengen in salpetrigerForm vom Auslande bezogen, in Gestalt des Chilesalpeters, vondem 1378 erst 50 918 t, 1900 dagegen 484 544 t im Werte von77 527 000 Mark nach Deutschland importiert wurdeu. Volks-wirtschaftlich besonders bedeutsam ist die Entdeckung abermalszweier Deutscher, des Praktikers Schulz-Lupitz und des TheoretikersHellriegel, daß der Stickstoff im Bodeu auch ohne Düngerzufuhrdurch Anbau uud Uuterpflügung bestimmter Pflanzen (wie derLupine) vermehrt werden könne.

Verglichen mit der Revolutionierung, die die landwirtschaftlicheTechnik durch die Liebigscheu Theorien erfahren hat, treten dieübrigeu Veränderungen an Bedeutung weit zurück. Immerhin darfnicht uuerwähut bleiben, daß die Entwicklung der Arbeitemaschiuerie auch in der Laudwirtschaft Fortschritte macht, uuddaß die Dampfkraft ebenfalls in der landwirtschaftliche» Technikeine Rolle zn spielen begonnen hat.

In der deutschen Landwirtschaft wurden benutzt:

1882

1895

Gewöhnliche Dreschmaschinen 263 367

596869

Dampsdreschmaschinen

75690

259364

Drillmaschinen

Vgl. Säemaschinen

140792

Mähmaschinen

19634

35084

Säemaschiuen

(63 842)

28673

Düngerstrenmaschinen

18649

Dampspflüge

836

1696

Die Abnahme bei den Säemaschinen erklärt sich daraus, daßan ihrer Stelle Drillmaschinen in Gebranch genommen wurden.Die steigende Verwendung der Dampfkraft in der Land-wirtschaft kommt in folgenden Ziffern zum Ausdruck. Es betrugvon den feststehenden und beweglichen Dampfmaschinen in Land-und Forstwirtschaft, Weinbau uud Gärtuerei

die Zahl die Leistungsfähigkeit

1879 2731 24310 ?S.

1897 12856 132805