Die großstädtische Wohnungsfrage.
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lenernd ans die Wohnungen wirken und vielfach einersoliden ilrganifalion derHänserprodnktion geradezu im Wegestehen. Maßregeln, welche ihre Beseitigung herbeizuführengeeignet wären, sind daher im Interesse der Allgemeinheitzu befürworte».
L. Mittel zur Abhilfe.
Angesichts dieser Ursachen der Wohnuugc'iiot wird eineplanmäßige Reform ius Auge fassen müsseni
l. Maßregeln zur qualitativen Verbesserung dervorhandenen und der ueu zu beschnffeudeu Woh-nung eu.
Hierher gehört:
a) eine Fortbildung der Baupolizei in dem Sinne,daß in erster Reihe durch Gesetz, aushilfsweise durchPolizeiverorduuug zu bestimmen wäre, daß eine jedeWohuuug in bczug auf Bau, Einrichtung, Größe undAuzahl der Zimmer entsprechend der von vornhereinanzumeldenden Marimalbewohnerzahl gewisse» Mini-malvorschriften genügen muß;
>>) die Einführung einer staatlich geordnetenWohuungs-inspektion zwecks Kontrolle der Innehaltnng dieserBorschristen und fortlaufender Registrierung der vor-handenen Mängel;
eine Gestaltung des Bebauungsplanes und derBauordnung, welche ciuer individuellen BauweiseRechnung trägt.^. Maßregeln, die auf eine auskömmliche quantitativeBefriedigung des Wohnuugsbcdürfuisses abzielen,a) Hier ist es vor allem nötig, auf eine Eriveiternngder zur städtischen Bebauung geeigneten und ver-fügbaren Bodenflächeu hinzuwirken.