Vorwort.
Was ich hier veröffentliche, waren ursprünglich Vor-träge, die ich im Herbst dieses Jahres in Zürich vor einemsehr bunt zusammengesetzten, aber in seiner Mehrzahl über-aus dankbaren und begeisterungsfähigen Publikum gehaltenhabe. Der Anklang, den sie fanden, und der lebhaft ge-äußerte Wunsch zahlreicher Zuhörer, die Reden möchten imDruck erscheinen, haben meine nicht unerheblichen Bedenken,die mir jeder Kundige ohne weiteres nachfühlen wird, gegeneine Herausgabe schließlich zerstreut. Die Vorträge sindfreilich an vielen Stellen ergänzt und erweitert, meist auchin eine neue Form gegossen — aus der freien Rede in den„papierenen Stil" übersetzt, den allein erträglichen für dasgeschriebene Wort — aber ihr Charakter, vor allem die ge-drängte Fassung, in der ein ungeheuerer Stoff bewältigtwerden sollte, ist geblieben. Und das absichtlich. Denn wasich einem größeren Publikum in den Züricher Reden bietenwollte und in diesem Büchlein bieten will, ist eine knappe,scharf umrissene, einheitliche Gesamtansicht des „Sozialismusund der sozialen Bewegung im 19. Jahrhundert".
W. S-