XXVII
Publikums befindlichen Bücher betrug nicht mehr als 141. Erst vondieser Zeit an hat eine vollständige Aufzeichnung der Besucher, ein-schließlich derjenigen, welche nur das Lesezimmer benutzten oder sich be-gnügten, die gesuchten Bücher im Stiftuugslokalc eiuzusehcu, stattge-funden. Sie betrug im Geschäftsjahre (Michaelis bis Michaelis):
Bcsuchcr:
im Laufe des Jahres
davon ausstehend
ausgcliehenc Bücher:
am Schlüsse:
1886/87:
1639
1 191
295
1887/88:
3138
1 796
246
1888/89:
4 388
2114
393
1889/90:
4 427
2 654
377
1890/91:
5611
3 420
570
1891/92:
7 282
4 730
716
1892/93:
11257
8 615
999
1893/94:
18 931
17 089
1415
1894/95:
20 975
17 166
1675
1895/96:
21368
17 338
1619
1896/97:
20527
15 378
1696
1897/98:
21076
16 349
1 844
1898/99:
20 140
14 460
1821
Mit Hinzunahme der in den ersten 21 Mvnaten ansgeliehenen825 Werke sind sonach bis Michaelis 1899 von der Gehe-Stiftungs-Bibliothek im Ganzen 123 125 Bücher ins Hans verliehen worden. Indem eben beendigten Winter 1899/1900 kamen dazu weitere 10 992,welche indeß in den folgenden Svecialstatistiken, deren Aufmachunglängere Zeit erfordert, noch nicht berücksichtigt werden konnten.
Dem aufmerksamen Leser der vorstehenden Zifferreihen kann nicht ent-gehen, daß das Anfangs stetige Wachsthum des Verkehrs mit demJahre 1892/93 einer sprunghaften Bewegung Platz macht. DerGrund hiervon liegt in dem plötzlichen Hervortreten einer Leserklasse,welche im Verkehr der Gehe-Stiftung bis dahin nur eine beschränkteBedeutung gehabt hatte: Studiereude und Schüler. Zerlegt man dieZeit von Eröffnung der Bibliothek bis Michaelis 1899 in zwei sieben-jährige Perioden, so kommen Studirende nnd Schüler ans
1885 bis 1891/92: 301 mit 2202 entliehenen Büchern1892/93 bis 1898/99: 5 543 „ 44003 „ „Zusammen: 5 844 „ 46205 „ „